VEGETARISCH

          Kartoffel-Gemüse-Rösti mit frischer Rahmsauce

          Hier Roesti 'a la nouvelle cuisine', die aber sehr gut schmecken:

          Servings: 2

          Fuer 2 als Hauptspeise, fuer 4 als Beilage

          Roesti

          125 g Kartoffeln, geschaelt
          50 g Karotten
          50 g Zucchini
          25 g Zwiebeln
          1 ts Thymianblaettchen
          Kraeutersalz
          Pfeffer
          Kokosfett

          Gemuesebeilage

          1/4 Sellerieknolle
          2 Karotten
          1 Zucchini
          1/2 Paprikaschote, gelb
          1/2 Paprikaschote, rot
          3 tb Sonnenblumenoel
          1/2 Knoblauchzehe, zerdrueckt
          1 ts Kapern, feingehackt
          1/2 Schale einer Orange, abgerieben
          Kraeutersalz
          Pfeffer

          Rahmsauce

          2 tb Rahm
          2 tb Joghurt
          2 tb Schnittlauchroellchen

          Fuer die Gemuesebeilage alles putzen, in sehr kleine Wuerfeln schneiden (sogenannte Brunoise), getrennt bereitlegen.

          Zuerst die Sellerie- und Karottenwuerfelchen zusammen mit dem Knoblauch in Oel duensten. Nach etwas 3 Minuten - das Gemuese muss halbgar sein - Zucchini, Paprikaschoten, Kapern und Orangenschale zufuegen, kurz mitduensten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warmstellen.

          Fuer die Roesti, Kartoffeln, Karotten, Zucchini und Zwiebeln grob raffeln, Thymian dazugeben, mit Salz und Pfeffer wuerzen. Vor dem Braten die Fluessigkeit etwas herausdruecken, aus der Masse von Hand kleine, flache Kuechlein formen, in heissem Kokosfett von beiden Seiten knusprig braten und auf warmen Teller legen.

          Mit der Gemuesebeilage - z.B. mit 2 Essloeffeln zu Nockerln geformt - garnieren, alles mit Schnittlauch bestreuen und mit der Rahm-Joghurt-Mischung servieren.

          Reibepfannekuchen

          Hallo Karin!

          KS> wer kann mir sagen, wie man Reibepfannekuchen macht?

          Es gibt sicher hunderte von verschiedenen Rezepten fuer Reibepfannkuchen und jeder macht sie etwas anders. Ich habe im Lauf der Zeit mein eigenes Rezept entwickelt. Da ich das mehr aus dem Gefuehl heraus koche, entschuldige bitte die einheitslosen Mengenangaben.

          Die Menge sollte fuer 4 Personen reichen. Da wir zu zweit sind, frieren wir die Haelfte der Rohmasse immer ein, dann spart man sich beim naechsten Mal die Reiberei. In der Einzufrierenden Masse sollte allerdings noch kein Mehl und keine Eier enthalten sein.

          6 grosse Kartoffeln

          2 grosse Zwiebeln

          1 Paeckchen Fruehlingsquark (Da sind die Kraeuter schon drin... ;-)

          1 Paeckchen Quark 40%

          1 gestr. Teeloeffel Muskat

          2 Knoblauchzehen, zerdrueckt

          2 Essloeffel Zucker

          2 Teeloeffel Salz

          4 Eier

          2 Tassen Mehl

          etwas Petersilie oder Schnittlauch, wenn die Kraeuter aus dem Quark nicht genuegen...

          Die Kartoffeln werden nach Geschmack gerieben. Ich reibe immer 1/4 fein und 3/4 grob, aber das ist Geschmackssache. Wen es stoert, dass die Masse braun wird, der kann etwas Zitronensaft zugeben. Dazu kommen die gehackten Zwiebeln, der Quark, Muskat, Knoblauch, Zucker und Salz. Bis hierher kann das alles noch eingefroren werden. Zum Schluss kommen noch die Eier und das Mehl dazu. Das Ganze gut verruehren.

          Fett in der Pfanne erhitzen. Die Pfannkuchen werden nur dann gut, wenn genuegend Fett in der Pfanne ist. Am besten, wenn die Pfannkuchen fast schwimmen koennen. Ich backe sie auf dem Elektroherd immer auf Stufe 2 oder 2.5 (die Skala geht auf meinem antiken Roeder-Herd nur bis 3).

          Der Rest duerfte klar sein: Teigmasse in die Pfanne, von beiden Seiten leicht braun ausbacken. Die aus der Pfanne genommenen Pfannkuchen sollte man nochmal kurz auf Kuechenkrepp legen, damit der Fettanteil etwas reduziert wird. ;-) Und immer fuer genuegend Fett in der Pfanne sorgen.

          Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Ich schreibe das aus dem Gedaechtnis und es ist irgendwie einfacher, wenn man in der Kueche steht.. :-)

          Ciao, ...Joachim

          Reiskroketten mit Provencalischem Gemüse

          Categories: Fleischlos, Gemuese Servings: 4

          Fuer die Reiskroketten

          200 g Milchreis

          750 ml Fleischbruehe

          1 Zwiebel

          2 Eigelb

          2 tb Oel

          50 g Alter Gouda, gerieben

          1 Knoblauchzehe

          Fuer das Gemuese

          200 g Kleine Zwiebeln

          2 tb Olivenoel

          2 Knoblauchzehen

          200 g Roter Paprika

          200 g Gelber Paprika

          200 g Auberginen

          200 g Zucchini

          200 g Tomaten

          2 x Rosmarin-Nadeln

          Salz

          Pfeffer

          Fett zum Ausbacken

          Reis auf einem Sieb unter fliessendem, kaltem Wasser abspuelen. Zwiebelwuerfel in Oel glasig duensten, Reis zugeben und 1-2 Minuten unter Ruehren durchroesten. Zerdrueckte Knoblauchzehe und 1/2 Liter FIeischbruehe zugeben, einmal aufkochen lassen. Hitzezufuhr drosseln und den Reis ca. 20 Minuten ausquellen Iassen. Evtl. noch etwas FIeischbruehe zugiessen, falls er zu trocken wird. Reis vom Herd nehmen, mit einer Gabel auflockern, Eigelb und geriebenen Kaese darunterruehren. Reisteig ca. 1 cm hoch auf ein Backblech streichen, erkalten lassen. Fuer das Gemuese die kleinen Zwiebeln schaelen, in Olivenoel mit zerdrueckten Knoblauchzehen und 3-4 EL Wasser 10 Minuten duensten . Restliches Gemuese putzen, waschen, in mundgerechte Stuecke schneiden. Zusammen mit gewaschenen, gezupften Kraeutern zu den Zwiebeln geben. Mit Salz und Pfeffer wuerzen. 1/8 l Wasser zugiessen und zugedeckt 20 Minuten schmoren lassen. Reis in 16 gleichgrosse Quadrate teilen, jede Portion zu einer Krokette formen. Im heissen Fett in einer Friteuse bei 190 oC in ca. 3 Minuten goldbraun ausbacken. Zusammen mit dem Gemuese anrichten.

          TIP

          Die Reiskroketten sind eine beliebte Beilage nicht nur zu pikantem Gemuese, sondern auch zu Fleisch- oder Fischgerichten.

          TIP

          Wenn einmal gekochter Reis übrigbleibt, kann man daraus mit verschiedenen Kräutern - auch mit gebratenen Speckwürfeln - und Gewürzen pikante Küchlein für einen Imbiss zwischendurch bereiten.

          Federkohl

          > das klingt ja alles entsetzlich koestlich - nur eines musst du mir
          > geschwind noch verraten, bevor ich mit dem kochen loslegen kann:
          > WHAT THE HELL IS: FEDERKOHL????

          Ich denke den Federkohl kennst Du auch, das ist unser bekannter Gruenkohl, die Bezeichnung Federkohl ist in der Schweiz gebraeuchlich. Ich wusste bis vor kurzem auch nicht was das ist - unser Mitstreiter Rene hat es mir erklaert, von ihm stammen auch die tollen Rezepte.


          Ich habe inzwischen erfahren, dass Federkohl in Deutschland als Gruenkohl bekannt ist:

          Federkohl wird hier praktisch nur von Biobauern angeboten und hat den Vorteil, dass beim Kochen der Kohlgeruch bedeutend geringer ist als bei den ueblichen Kopfkohlsorten. Ist auch besser verdaulich.

          Soviel im Buch steht, wird Federkohl auch Gruenkohl, Braunkohl, Blattkohl und Winterkohl genannt! (Kann uebrigens auch in Toepfen gezogen werden und macht sich als Winterschmuck auf Balkonen besonders gut).

          Erntezeit: erst nach dem ersten kraeftigen Frost, bis April. Es werden entweder ganze Pflanzen oder auch nur einzelne Blaetter geschnitten. In Fruehjahr treiben neue Blaetter, zart und fein wie Federn !

          Federkohlpüree

          Servings: 4

          800 g Federkohl
          20 g Butter
          1 Zwiebel, gehackt
          1 Knoblauchzehe, gepresst
          Pfeffer
          Salz
          Muskat
          1/2 dl Rahm

          Den Federkohl in Wuerzwasser 6-8 Minuten sieden, abtropfen lassen und puerieren.

          Die Zwiebel und den Knoblauch in der Butter andünsten, den Kohl zugeben, wuerzen, gut umruehren und aufkochen lassen. Anschliessend den Rahm zugeben und anrichten.

          Variante: Anstelle von 800 g Federkohl nur 400 g Federkohl und 400 g Kartoffeln, ergibt milden Geschmack und schoene Farbe

          Federtopf

          Servings: 4

          600 g Kartoffeln

          2 Zwiebeln, gehackt

          100 g Reibkäse

          8 Federkohlblätter

          40 g Mehl

          3 dl Milch

          2 Eier

          Muskatnuß

          Thymian

          Majoran

          Salz

          Eine runde Gratinform gut mit Butter fetten. Die Kartoffeln in 2 mm dicke Scheiben hobeln, den Federkohl fein schneiden.

          Kartoffeln, Zwiebeln, Reibkäse und Federkohl abwechselnd in die Form schichten, letzte Schicht müssen Kartoffeln sein. 30 Minuten zugedeckt schmoren.

          Mehl, Milch und Eier glattrühren und würzen, in die Form gießen und nochmals 10 - 15 Minuten weiterschmoren.

          Mit Salz vorsichtig umgehen, da sich der Geschmack in der Wärme noch entwickelt und der Käse Salz enthält.

          Pfannkuchen (vegetarisches)

          > Ich muß demnächst einen vegetarischen Gast mal wieder bewirten.

          > Das Problem: Mein Mann mag kein Fisch, ich kein Tofu. Und so

          > vollwertiges Körnerzeug ist auch nicht unsere Stärke. Hat jemand was

          > leckeres mit Gemüse, Teig, Nudel etc.?

          Ich backe in solchen Faellen eine Riesenportion duenne Pfannkuchen (Eierkuchen).

          Zum Fuellen derselben werden in jeweils einer vorgewaermten Schuessel angeboten:

          1. Zwei Tiefkuehl-Pakete Rahmspinat, aufgetaut und kurz durchgekocht, mit ½ Becher Sahne und ¼ Muskatnuss (gerieben) verfeinert.

          2. 500 g geputzte, grobgeschnittene Champignons mit 1 ½ Tl gekörnter Instantbruehe werden in einer Pfanne in heisser Butter gebraten. Bevor das austretende Wasser verkocht ist, werden sie mit einem Schuss suesser Sahne und etwas frisch gemahlenem Pfeffer gewuerzt.

          Empfehlenswert ist auch, sich Pfannkuchen mit Beidem zusammen zu fuellen, oder/und geriebenen Parmesan ueber den zusammengeschlagenen, gefuellten Kuchen zu streuen.

          Bratkartoffeln mit Mozarella

          Heute habe ich im Videotext ein Bratkartoffel-Rezept gefunden, es gleich ausprobiert und fand das Ergebnis einfach koestlich! Das Rezept ist fuer 2 Personen.

          Zutaten:

          500 g Kartoffeln

          2 El Olivenoel

          1 Tl Butter

          Salz, Pfeffer, 1 Tl Rosmarin

          2 Fleischtomaten

          150 g Mozarella

          2 Knoblauchzehen

          Saft einer Limette

          Zubereitung:

          Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden

          Oel und Butter in einer Pfanne erhitzen, Kartoffelscheiben dazugeben und diese 15 min unter wenden braten

          mit Salz, Pfeffer und Rosmarin wuerzen

          die Fleischtomaten in Scheiben, den Mozarella in kleine Wuerfel schneiden, die Knoblauchzehen fein wuerfeln

          alles zu den Kartoffeln geben und 3 min mitbraten

          mit Limettensaft betraeufeln

          Damit die Bratkartoffeln beim Braten nicht so sehr zusammenkleben, die rohen Scheiben gut in Wasser waschen und danach trockentupfen. Am besten eignen sich fuer Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln festkochende Sorten (sog. Salatware), diese sind weniger staerkehaltig als mehlige Kartoffeln.

          Überbackener Blumenkohl

          Für den schnellen Hunger oder als kleine Vorspeise.

          Zutaten:

          1 Blumenkohl
          Salz
          Junger Gauda oder anderer Käse zum Überbacken

          Zubereitung:

          Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. Wasser zum Kochen bringen und reichlich Salz hineinschütten, dann die Blumenkohlteile 10-15 min kochen, je nach Geschmack.

          Blumenkohl auf Backblech legen und mit dem Käse bedecken. 5-10 min im Ofen bei 200°C überbacken.

          Vorbereitungszeit: 10 min       Zubereitungszeit: < ½ h
          Personenzahl: 2 - 3

               o
           <)_/#
              <\  Tschau aus Berlin    AXEL, 07.01.95
          

          Apfel-Pilze

          Zutaten:

          600g Champignons

          1 Zwiebel(am besten eine franz. Gemuesezwiebel)

          1 muerber Apfel

          40g Butter

          3Essl. Calvados

          Salz

          Pfeffer

          3 Essl. Crème fraîche

          TIP: Worcestersauce

          Zubereitung:

          Pilze putzen waschen. Stiele aus dem Hut drehen, in Scheiben schneiden, Huete je nach Groesse in Viertel oder Achtel Teilen (TIP: Topf mit kalten Wasser fuellen dann Zitro-Saft dazu das Wasser mit Mehl bestaeuben dann Champis darauf legen, Die Champis sinken nach unten und das Mehl faengt den Dreck und Schmutz auf. Dann das Mehl mit einer Schaumkelle abschoepfen.) Dann Zwiebel in Wuerfel schneiden, Apfel schaelen, und grob raspeln. Butter zerlassen, Zwiebeln darin anduensten, dann Pilze und Apfel zugeben, mit Calvados abloeschen und dann wuerzen (Salz, Pfeffer). Zugedeckt 8 min. duensten. Mit Worcestersauce und Crème fraîche abschmecken. Und schon hat man ein schoenes kleines Gericht.

          Pikanter Tofu (Ma Po Dou Fu)

          Wenn jemand behauptet Tofu schmeckt nach nichts, dann macht er was falsch. Probiert mal das hier:

          Zutaten:

          500 g Tofu

          30 g scharfe Bohnenpaste

          10 g fermentierte schwarze Bohnen

          20 g frische Ingwerwurzel

          10 g Knoblauch

          25 g Fruehlingszwiebel

          1/2TL Salz

          2-3 EL Pflanzenoel

          1 EL Reiswein

          1 TL Sojasosse

          1 TL Staerkemehl in 1 TL Wasser verruehrt

          1 kraeftige Prise Sezuan - Pfeffer

          Den Tofu in 1 1/2 cm große Würfel schneiden. Bohnenpaste in eine Schuessel geben. Die schwarzen Bohnen fein hacken und dazugeben.

          Ingwer und Knoblauch schaelen und fein hacken. Die Fruehlingszwiebel waschen und in 1/2 cm lange Stuecke schneiden.

          1/2 ltr. Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Die Tofuwuerfel und das Salz zugeben. Den Tofu sofort wieder herausnehmen, er soll nur heiss werden.

          Das Wasser abgiessen und den Topf neu erhitzen und 2-3 EL Oel darin heiss werden lassen. Bohnenpaste, die schwarzen Bohnen, Ingwer und Knoblauch in den Topf geben und 1/2 Minute unter staendigem Ruehren braten.

          Reiswein, Sojasosse und 200 ml Wasser dazugeben. Tofuwuerfel einlegen und alles bei schwacher Hitze 1 Minute schmoren. Zum Schluss die Speisestaerke hinzufuegen und die Sauce damit binden.

          Nun noch kurz die Fruehlingszwiebel untermischen und auf einen Servierteller geben. Das ganze mit dem Pfeffer ueberstreuen - fertig.

          Guten Appetit

          Quark mit Pellkartoffeln

          noch was Leckeres, was auch _sehr_schnell_ geht.

          Lieblingsgericht und Rezept von Andrea Brade.

          Zutaten:       2 Personen

          1 Flasche Leinöl
          750 g Speisequark
          Dill, Schnittlauch, Petersilie, (Salz), Pfeffer
          Kartoffeln (*)

          (*) es lohnt sich, gute Kartoffeln zu kaufen.

          Zubereitung:

          Kartoffeln kochen. In dieser Zeit die Kräuter klein schneiden und mit Quark, etwas Salz und Pfeffer vermischen. Die Hälfte der Petersilie aufheben (wird später über den Quark gestreut, für die Optik).

          Das war´s schon.

          Serviert wird in zwei Schüsseln (eine mit Quark, eine mit Kartoffeln). Die Kartoffeln werden am Tisch gepellt.

          Lecker und sehr gesund, eine seltene Kombination!

          Getränkevorschlag: Bier
          Vorbereitungszeit: 5 min       Zubereitungszeit: < ½ h

          Anmerkung: 4 EL Leinöl unter den Quark mischen, der Rest nach Belieben am Tisch.

               o
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              <\  Tschau aus Berlin    AXEL, 27.01.94
          

          Berliner Kartoffel-Quarkauflauf in Schnittlauchvinaigrette

          Hallo ihr Feinschmecker,

          Ein neues Rezept ist mir zugeflogen und das moechte ich keinem vorenthalten..

          Zutaten fuer 4 Personen

          800g Kartoffeln ( mehlige Sorte)

          3 saeuerliche Aepfel

          1/2 l Sahne

          250 g Speisequark

          100 g Emmentaler

          2-3 Bund Schnittlauch

          5 el Apfelessig

          1 tl Senf

          4 el Speiseoel

          sowie Margerine oder Fett fuer die Form, schwarzer Pfeffer, Muskat

          Zubereitung:

          Die Kartoffeln schaelen, waschen und in duenne Scheiben schneiden. Die Aepfel schaelen, achteln, vom Kernhaus befreien und in duenne Scheiben schneiden. Eine Auflaufform einfetten und die Kartoffelscheiben abwechselnd mit den Apfelscheiben dachziegelartig hineinlegen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat wuerzen.

          Die Sahne mit dem Quark und der Haelfte des Kaeses verruehren und auf den Zutaten in der Form verteilen. Mit dem restlichen Kaese bestreuen...

          Die Form in den auf 180 Grad vorgeheitzen Backofen (mittleres Blech) stellen und eineinviertel Stunden garen, bis sich an der Oberflaeche ein braune Kruste gebildet hat.

          Inzwischen fuer die Vinaigrette den Schnittlauch waschen, in feine Roellchen schneiden. Aus Apfelessig, Salz, Pfeffer, Senf und Speiseoel eine Sauce ruehren.

          Den Auflauf mit dieser Schnittlauchvinaigrette servieren....

          Guten Hunger...

          Schwarzwurzeln in Currysahne

          Hallo

          Ich habe nun mal Schwarzwurzel gerne - vor allem wenn ich die nicht selbst schaelen muss ;-)

          MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gemuese, Frisch Yield: 4 servings

          750 g Schwarzwurzeln

          1/2 c Essig

          30 g Butter

          1 tb Currypulver; mild

          Salz

          1 ts Zucker

          1 1/2 dl Schlagsahne

          1/2 tb Schwarze Sesamsaat

          Die Schwarzwurzeln unter fliessendem Wasser schaelen, sehr schraeg in etwa 3 cm dicke Scheiben schneiden und sofort in Essigwasser legen, damit sie weiss bleiben.

          Die Butter in einem breiten Topf schmelzen. Den Curry unter Ruehren kurz bei milder Hitze darin anschwitzen. Die Schwarzwurzeln tropfnass zugeben und in der Currybutter wenden, mit Salz und Zucker wuerzen und die Sahne unterruehren.

          Die Schwarzwurzeln zugedeckt bei maessiger Hitze 20 Minuten garen. Dann ohne Deckel weitere 5 Minuten garen.

          Inzwischen den Sesam ohne Fett in einer Pfanne leicht anroesten und vor dem Servieren ueber das Gemuese streuen.

          Maisgnocchi

          MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Fleischlos Yield: 4 servings

          1 l Gemuesebouillon

          250 g Maisgries oder Bramatamais

          40 g Butter

          150 g Freiburger Vacherin, geraff.

          2 Eier

          Butter fuer die Form

          Bouillon aufkochen und den Mais unter Ruehren dazugeben. Nach Packungsanweisung zugedeckt koecheln lassen.

          Die Butter und die Haelfte vom Kaese darunterruehren. Etwas abkuehlen lassen. Die Eier verquirlen, dazugeben und gut ruehren.

          Den Mais auf ein kalt abgespueltes Backblech streichen und nach dem Erkalten Rondellen oder Rauten ausstechen.

          Diese ziegelartig in eine ausgebutterte Gratinform schichten und mit dem restlichen Kaese ueberstreuen. Im vorgeheitzten Ofen bei 200 C ca. 20 Minuten backen.

          Falscher Hase
          (mit Einfaltpinseln :-) )

          Ein freundliches Hallo liebe Leser,

          zunaechst vielen Dank an allen, die mir erklaert haben, was Cornichons sind.

          Es folgt ein vegetarisches Rezept

          4 Personen sollen satt werden.

          Die Zutaten:

          250 g altes Brot

          ca. 1/4 Liter Bruehe (Instant)

          1 Zwiebel (100 g )

          100 g Kapern aus dem Glas

          2 Cornichons ( 25 g )

          2 Tomaten ( 150 g )

          200 g Egerlinge

          Salz

          1 EL Zitonensaft

          62,5 g Kraeuterbutter

          2 Eier

          6-8 EL Semmelbroesel

          So wird es gemacht:

          Das Brot in Bruehe einweichen und danach ausdruecken. Zwiebeln fein wuerfeln. Kapern tropfen lassen. Tomaten wuerfelig schneiden. Engerlinge putzen, mit Zitronensaft betrauefeln, kurz waschen und in duenne Scheibchen schneiden.

          Etwa 40 g Krauetebutter erhitzen, Zwiebelwuerfel anroesten, Kapern, Chornicons, Tomaten und Engerlinge hinzufuegen und kurz garen lassen.

          Die abgekuehlte Masse mit den verquirlten Eiern, Brot und 6 EL Semmelbroeseln vermischen. Eine Kastenform ( ca 28 cm Laenge ) einfetten, mit Semmelbroesel ausstreuen, Masse hineinfuellen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten braun backen.


          WS>> Engerlinge putzen, mit Zitronensaft betrauefeln, kurz waschen

          UF> ^^^^^^^^^^

          UF> Pfui, die kannst Du selber essen!

          Verzeiht, hab mich vetippelt.

          Soll natuerlich Egerlinge heissen.

          Wobei wir Egerlinge als Pilze gedeutet haben, (war ein Bild im Buch) den Begriff Egerlinge kennt hier niemand.

          Obwohl, Engerlinge koennte man auch essen. Sollen sehr proteinreich sein.


          WS> Verzeiht, hab mich vetippelt.

          WS> Soll natuerlich Egerlinge heissen.

          WS> Wobei wir Egerlinge als Pilze gedeutet haben, (war ein Bild im

          WS> Buch ) den Begriff Egerlinge kennt hier niemand.

          Egerlinge sind ganz einfach Champinons, botanisch Agaricus genannt.


          Hallo

          ich habe heute zufaellig auf einem Kalenderblatt folgendes gesehen

          ------ schnipp----------------------- schnipp -------------------

          Champignons: Neben dem weissen gibt es auch den braunen Zuchtchampignon, bekannt als Egerling.

          -------- schnipp -----------------------schnipp -------------

          Viel spass beim Kochen. Ralf

          Steinpilz-Piccata mit Petersiliensauce

          Hallo All!

          Habe wieder mal Fleischlose Rezepte gefunden...

          MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Fleischlos, Pilze Yield: 4 servings

          400 g Frische Steinpilze

          2 Eier

          50 g Sbrinz, gerieben

          Salz

          Pfeffer aus der Muehle

          5 tb Mehl

          2 tb Bratbutter

          MMMMM-----------------------SAUCE----------------------------

          3 tb Petersilie, fein gehackt

          1 tb Rotweinessig

          4 tb Oel, z.B. Rapsoel

          Salz

          Pfeffer aus der Muehle

          Die Pilze ruesten, putzen und in Scheiben schneiden.

          Eier, Kaese und Gewuerze verquirlen.

          Die Pilze in Mehl wenden, durch die Eierkaesemasse ziehen und in der heissen Bratbutter goldbraun backen.

          Petersilien mit Essig und Oel msichen und wuerzen. Die Pilze darauf anrichten.

          Dazu passen Peperonata und Risotto.

          Ratatouille

          Hallo!

          Wieder ein Rezept, dessen kleine Einfuehrung zeigt, wie vielfaeltig ein Gericht sein kann, obwohl es immer noch unter dem gleichen Namen laeuft.

          Ratatouille ist eine Spezialitaet der provencalischen Kueche, der man spanische und italienische Einfluesse deutlich anmerkt. Die Bezeichnung bedeutet ganz einfach: FRASS, aber man kann sie natuerlich auch vornehmer mit GEMUESERAGOUT oder AUBERGINENEINTOPF uebersetzen. Auberginen duerfen ebenso wie Tomaten auf keinen Fall fehlen, wenn die Ratatouille vorbereitet wird. Mit den anderen Zutaten kann man etwas grosszuegiger verfahren. Wenn die Paprikaschoten fehlen, schadet es nichts. Ratatouille duerfte es rings um Nizza schon lange vor der Entdeckung Amerikas gegeben haben. Auch die Zucchini (Zucchetti, Courgetten) muessen nicht sein. Eine gruene Gurke tut es auch, oder vielleicht ersetzt man die Zucchini durch etwas Kuerbisfleisch (meine Lieblingsvariante). Die Wuerze wird vom Knoblauch bestimmt. Man kann statt dessen (oder zusaetzlich, es gibt unendlich viele Varianten) aber auch frischen Majoran, Thymian oder Basilikum verwenden.

          Zu den Paprika noch eine Anmerkung. Habt ihr mal die orangefarbenen Paprika probiert? Sind ganz prima im Geschmack. Und auch hier gut zu verwenden.

          Bei den Tomaten nehme ich auch manchmal 5 bis 6 Stueck. Je nachdem, ob ich den Eintopf saftiger, oder trockener haben moechte.

          Fuer den Kaese, zum drueberreiben, habe ich auch schon verschiedene versucht. Sollte man nach eigenem Geschmack aussuchen.

          Zutaten:

          3 Paprikaschoten (rot,gelb,gruen)
          3 Auberginen
          3 Zucchini
          4 Tomaten
          4 EL Olivenoel
          1 Zwiebel
          3 Knoblauchzehen
          1 Lorbeerblatt
          Salz
          Pfeffer
          Butter
          Kaese
          Petersilie

          Zubereitung:

          Paprikaschoten entkernen und in etwa 1cm dicke Streifen schneiden. Aubergine schaelen, der Laenge nach vierteln und Wuerfel schneiden. Die Zucchini in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Tomaten abziehen und achteln, die Zwiebel in feine Wuerfel schneiden. Knoblauch zerdruecken.

          In heissem Oel, die Zwiebel und den Knoblauch anroesten. Gemuese, Salz, Pfeffer und das Lorbeerblatt zugeben und auf kleiner Flamme garen.

          Die Masse in eine gefettete feuerfeste Form fuellen, mit Kaese dicht bestreuen und Butterfloeckchen aufsetzen. Das Gericht im Ofen goldbraun ueberbacken.

          Dazu dann frisches Weissbrot und einen trockenen Rotwein.

          Viel Spass und guten Appetit.

          Tschuess Reinhold

          Kartoffeln mit Gerstensauce

          Hallo All!

          habe noch welche fleischlose Rezpte gefunden...

          MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Fleischlos, Kartoffeln Yield: 4 servings

          70 g Gerste
          3 Eier, hart gekocht
          120 g Zucchini
          1 tb Kapern
          1 bn Petersilie, fein gehackt
          1 Zwiebel, fein gehackt
          2 ts Zitronensaft
          2 dl Halbrahm
          2 dl Milch
          Salz
          Pfeffer aus der Muehle
          1 kg Kartoffeln
          1 bn Schnittlauch, grob geschn.
          Pfeffer aus der Muhle

          Gerste ueber Nacht einweichen, im Dampfkochtopf 15 Minuten kochen und erkalten lassen.

          Die Eier schaelen und grob hacken, die Zucchini waschen und in Wuerfeli schneiden. Mit Gerste, Kapern, Petersilie, Zwiebel, Zitronensaft, Halbrahm und Milch mischen. Pikant wuerzen.

          Die Kartoffeln in der Schale kochen, schaelen und zusammen mit der Sauce anrichten. Mit Schnittlauch und Pfeffer bestreuen.

          Kürbis

          Date sent:        Thu, 14 Aug 1997 17:22:20 +0100
          From:             Albrecht Sieber 
          Send reply to:    alsieber@mus.ch
          To:               ulzen@zedat.fu-berlin.de
          Subject:          Kuerbis 
          Kürbissuppe

          Vorbereitung: 30 Minuten, Kühlzeit: 30 Minuten

          Für 4 Portionen

          1 Kürbisschnitz von
          500 Gramm 1 Schalotte, fein gehackt 1 Esslöffel Kochbutter

          5 Deziliter Gemüsebouillon
          1 Deziliter Weisswein
          1 Deziliter Vermouth
          Noilly Prat
          2 Deziliter Doppelrahm
          Salz, Pfeffer aus der Mühle
          1 Prise Currypulver
          1 Messerspitze Ingwerpulver

          Den Kürbis schälen und die Kerne entfernen. Die Schalotten in der Butter andämpfen, die Kürbiswürfel dazugeben und kurz mitdämpfen. Mit der Bouillon ablöschen und so lange köcheln lassen, bis der Kürbis sehr weich ist. Den Weisswein und den Vermouth angiessen und das Ganze weitere fünf Minuten kochen. Mit dem Rahm verfeinern und abschmecken mit Salz, Pfeffer, Curry und Ingwer. Die Suppe durch ein Sieb streichen oder im Mixer pürieren und nochmals vorsichtig erwärmen.

          Tips: Man kann den Ingwer auch weglassen. Zu Kürbis passen Kräuter wie Peterli, Schnittlauch, Dill und Gewürze wie Muskat oder Nelkenpulver.

          Kürbisrisotto für 4 Portionen

          Vorbereitung: 30 Minuten, Kochzeit: etwa 20 Minuten

          500 Gramm Kürbis (mit Schale gewogen)
          1 Zwiebel, fein gehackt
          3 Esslöffel Olivenöl
          Liter Gemüsebouillon
          300 Gramm Risotto-Reis
          Arborio, Vialone
          Salz, Pfeffer aus der Mühle frisches Basilikum
          60 Gramm frisch geriebener Parmesan

          Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und in Stückli schneiden. Die Zwiebeln im Olivenöl andämpfen. Die Bouillon angiessen und die Kürbiswürfel dazugeben. Zugedeckt weichkochen. Den Reis einrühren und unter stetem Rühren al dente kochen. Würzen mit Salz und Pfeffer. Zum Schluss den Parmesan und das grobgehackte Basilikum unter den Risotto ziehen und sofort servieren.

          Tips: Ein feines Wintergericht. Dafür können tiefgekühlte Kürbis-Würfeli verwendet werden. Der Risotto kann auch mit Kürbispüree zubereitet werden. Die weichgekochten Würfeli pürieren, gut abtropfen lassen und portionenweise tiefkühlen.

          Gewürztes Kürbis-Chutney für etwa 4 Gläser

          Vorbereitung: 1 Tag vorher, Kochzeit: 2 Stunden

          1 grosser Kürbis von etwa
          2,5 Kilogramm
          450 Gramm Zwiebeln
          2 Esslöffel Salz
          2 Esslöffel frisch geraffelter Ingwer oder -Pulver
          2 Esslöffel Gelbwurz
          1 Teelöffel Nelkenpulver
          Teelöffel Cayennepfeffer
          12 Schwarze Pfefferkörner
          350 Gramm brauner Zucker
          2 Liter Gewürzessig

          Den Kürbis grosszügig schälen und die Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch in Würfeli schneiden. Die Zwiebeln fein hacken. Die Kürbiswürfel und die Zwiebeln lagenweise in eine grosse Schüssel schichten. Jede Lage salzen. Mit einem Tuch zugedeckt etwa 9 Stunden ziehen lassen. Nachher die Flüssigkeit gut abgiessen. Ingwer, Gelbwurz, Cayenne, Pfefferkörner, Zucker und Essig in eine grosse Chromstahlpfanne geben und unter Rühren aufkochen lassen. Auf kleinem Feuer 30 Minuten köcheln. Kürbis und Zwiebeln beigeben und alles aufkochen. Bei kleiner Hitze weitere anderthalb Stunden kochen, bis die Masse dick ist. In Vakuumgläser füllen und sofort verschliessen.

          Tip: Das Kürbis-Chutney schmeckt ausgezeichnet zu kaltem Fleisch.

          Gebratener Kürbis für 4 Portionen

          Vorbereitung: 2 Stunden, Kochzeit: 10 Minuten

          1 kleiner Kürbis
          Salz, Pfeffer aus der Mühle
          Mehl
          Olivenöl

          Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch in Streifen schneiden. Die Kürbisstreifen mit Salz bestreuen und zwei Stunden Wasser ziehen lassen. Den Kürbis trockentupfen und würzen mit Salz und Pfeffer. Im Mehl wenden. In einer Bratpfanne Olivenöl erhitzen und die Kürbisstreifen goldbraun backen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort servieren.

          Tip : Schmeckt fein mit Tomatensauce oder Vinaigrette.

          Ungarischer Kürbis

          etwas Öl        - in heisse Bratpfanne geben,
          Fleisch 300-400 g        sofort zugeben und auf grossem Feuer Rindfleisch,
          geschnetzelt        gut anbraten, herausnehmen
          2 Zwiebeln, gehackt         - zugeben und kurz rösten
          ca. 1,5 kg Kürbis        - schälen, entkernen und in Würfel
                  schneiden, zugeben und andämpfen
          Handvoll gedörrte Tomaten        - Tomaten und Fleisch zugeben, mit
                   2 dl Einweichwasser ablöschen, würzen
          (eingeweicht)         und auf kleinem Feuer 10 15 Min.
          Salz, Pfeffer         kochen- Kürbiswürfel sollten nicht
          Paprika         zerfallen
          Dill
          1,5 dl Sauerrahm        - abschmecken, anrichten, Sauerrahm
          wenig Paprika         darübergeben und mit Paprika
                   bestäuben. 

          Kürbiskuchen pikant (Blech 0 ca. 30 cm)

          ca. 400 g Kuchenteig         - 3 mm dick ausrollen, leicht gefettetes
                   Backblech auslegen, den Rand
                   zurückschneiden und mit Gabel
                   mehrmals stechen
          1-1,5 kg Kürbis        - schälen, entkernen, in 2 mm dicke
          2-3 Zwiebeln, Ringe         Scheiben schneiden und den Boden
          Salz, Pfeffer         lagenweise mit den Zwiebeln belegen,
                   mit Zwiebeln abschliessen - jede Lage
                   leicht würzen
          50 g ReibkÄse        - bestreuen
          2 grosse Eier        - verquirlen, leicht würzen, darüber
          I dl Rahm         verteilen und im heissen Ofen 20-25
          1,5 dl Milch         Min. backen, Temp.: 250°C, evtl. nach
          Salz, Pfeffer         15 Min. auf 220°C zurückstellen.
          Kürbisgratin

          2 kg Kürbis        - schälen, entkernen und in Stücke
          Salzwasser, siedend         schneiden. im Salzwasser 2 Min.
                   blanchieren, abgiessen und in
                   gebutterte Gratinform geben
          150 g Speckwürfel        - anbraten, Zwiebeln zugeben und kurz
          2 Zwiebeln, Streifen         rösten und alles über Kürbis geben
          3 Eier        - verquirlen, darübergeben und im
          3 dl Milch         heissen Ofen ca. 30 Min. backen,
          Salz, Pfeffer         Temp.: 200°C.
          Kürbis mit warmer Vinaigrette

          4 Kürbisschnitze        - entkernen, mit Öl bepinseln und
          wenig Olivenöl         salzen, auf Backblech stellen und im
          Salz         heissen Ofen 20 30 Min. backen,
                   Temp.: 300°C
          Vinaigrette:
          1 dl Kräuteressig        - aufkochen
          1 dl Sonnenblumenöl
          1/2 dl Olivenöl
          1 Karotte        - Karotte und Lauch in feine Streifchen.
          etwas Lauchgrün         schneiden (Julienne) und mit Schalotte
          1 Schalotte,         zugeben, kurz aufkochen
          feingehackt
          Salz, Pfeffer        - die gebackenen Kürbisschnitze auf
                   Teller stellen, Vinaigrette würzen und
                   über Schnitze anrichten
          Petersilie, gehackt        - bestreuen und sofort servieren.
          
          
          Kürbiskuchen süss (Springform 0 22-24 cm)
          160-200 g Rohzucker - 10 Min. schaumigschlagen, bis die
          4 Eier         Masse hart ist
          200 g Kürbis (ohne        - in die Masse reiben
          Kernen)
          120 g Mandeln,        - zugeben und mischen
          gemahlen
          1 TL Zimt
          1/2 Zitrone, Schale
          I Prise Salz
          100 g Mehl        - dazusieben, unter die Masse mischen
          1 TL Backpulver         und in eine gefettete und bemehlte
                   Springform füllen, gut verteilen und
                   im heissen Ofen 50 Min. backen
                   Temp.: 180°C
          Aprikosenkonfitüre,        - Kuchen aus der Form lösen, auf
          heiss         Tortengitter geben und mit Aprikosenkonfitüre          bestreichen.
          
          Tip:        Dieser feuchte Kuchen ist, mit Folien bedeckt, im
                  Kühlschrank 4-5 Tage haltbar.
          
          SCHARFE KÜRBISSUPPE MIT CREVETTEN für 6 Personen 1 kg Kürbisfleisch
          1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe
          1 Stück frische Ingwerwurzel
          2 EL Butter
          1 1 Fleischbouillon
          2 TL Sojasauce
          1 Stück Sternanis
          1 Pfefferschote
          75 g Butter
          wenig Salz und Pfeffer
          100 g Crevetten oder Scampi

          Das Küribisfleisch grobwürfeln, die Zwiebel und den Knoblauch hacken, den Ingwer schälen und feinreiben. Alles in der heissen Butter dünsten. Mit der Bouillon ablöschen. Sojasauce, Sternanis und Pfefferschote beifügen. Während ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Den Sternanis und die Pfefferschote herausnehmen. Den Kürbis mit der Bouillon im Mixer pürieren, dann durch ein Sieb streichen. Die Butter und die Crevetten beifügen und die Suppe aufkochen. Nach Belieben mit ein paar Pfefferschotenringen garnieren.

          KÜRBISPIE für ein Kuchenblech von 26 cm Durchmesser

          Vollkornteig

          250 g Vollkornmehl
          4 EL Honig
          Salz
          80 g Butter
          7 EL Milch

          Füllung

          700 g Kürbisfleisch
          1 dl Apfelsaft
          130 g Zucker
          60 g Ahornsirup
          1 TL Zimt
          wenig Muskatnuss und Nelkenpulver
          3 Eigelb und 3 Eiweiss

          Das Mehl mit dem Honig und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und beifügen. Den Teig zwischen den Händen zu einer krümeligen Masse verreiben. Die Milch beifügen, den Teig schnell kneten, nur solange, bis er zusammenhält. Dann 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auswallen und das eingefettete Kuchenblech damit auslegen. Im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen 10 Minuten vorbacken. Den Kürbis in Stücke schneiden und mit dem Apfelsaft zugedeckt weichkochen. Dann im Mixer pürieren. Alle Zutaten für die Füllung ohne Eiweiss und Rahm mischen. Das Eiweiss und den Rahm steifschlagen und unter die Creme ziehen . Die Füllung auf dem Teig verteilen. Mit dem restlichen Teig Verzierungen, wie zum Beispiel Blätter, machen. Auf der Masse verteilen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen.

          KÜRBIS-TOMATEN-GRATIN für 6 Personen

          1 kg Kürbisfleisch
          6 EL Olivenöl
          Salz, Pfeffer
          1 kg Tomaten
          1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen
          1 Bund flachblättrige Petersilie
          300 g Mozzarella
          100 g geriebener Parmesan
          viel frischer Oregano und Majoran
          Den Kürbis in ca. 2 cm dicke Stengelchen schneiden. In 3 Esslöffeln Olivenöl weichdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Gratinform verteilen. Die Tomaten waschen und in Würfel scheiden. Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die Petersilie feinhacken, im restlichen heissen Öl dünsten. Die Tomaten beifügen und während etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Kürbis verteilen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf dem Gratin verteilen. Mit dem Käse bestreuen. Die Kräuter feinhacken und auf dem Käse verteilen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen 20 Minuten gratinieren.

          KÜRBISSALAT für 6 Personen als Vorspeise

          500 g Kürbisfleisch
          2 grosse Zwiebeln
          1 grosses Stück frische Ingwerwurzel
          1 dl Rotweinessig
          1 EL Zucker Salz
          1 Prise Nelkenpulver
          einige Spritzer Tabasco
          60 g Küribiskerne
          150 g Nüsslisalat
          150 g Schnittsalat
          6 EL Nussöl Salz, Pfeffer

          Den Kürbis mit der Röstiraffel raffeln. Die Zwiebeln in Ringe schneiden. Beides in eine Schüssel geben. Den Ingwer schälen und feinreiben. Essig, Zucker, Salz, Nelken, Tabasco und Ingwer gut verrühren, bis der Zucker vergangen ist. Über den Kürbis und die Zwiebeln giessen. Die Kürbiskerne ohne Fettzugabe braun rösten. Den Salat waschen und in mundgerechte Stücke teilen. Auf sechs Teller verteilen. Den Kürbis und die Zwiebeln aus der Schüssel heben. gut abtropfen lassen. Auf den Salatblättern arrangieren. Mit den Kürbiskernen garnieren. Das Öl mit dem restlichen Essig gut mischen und über den Salat träufeln.

          Mangold

          From:             "Bischitzky, Tatjana" Tatjana.bischitzky@stk.bayern.de
          To:               ulzen@zedat.fu-berlin.de
          Subject:          Hmmm...!
          Date sent:        Wed, 7 Oct 1998 12:54:58 +0200
          Hallo, Axel!

          Soweit ich die Rezeptleiste überblicke, hast Du überhaupt kein Rezept mit Mangold. Das ist schon deshalb schade, weil das Zeug nicht nur schmeckt, sondern auch gesund und nahrhaft ist. Von seiner Art kommt es Spinat sehr nahe, ist aber größer. Außerdem kann ich jedem, der einen Gemüsegarten hat, nur empfehlen, auch Mangold anzubauen. Vorsicht: Für den Hausgebrauch reichen locker zwei oder drei Pflanzen. Ich habe in meinem Wahn elf angesät (ohne wirklich zu glauben, daß sie auch aufgeh´n): Jetzt hab ich den Salat (=Mangold) und verteile ihn unter Freunden und Kollegen. Die Blätter werden nämlich größer als ein A4-Blatt Papier, und er wächst und wächst und wächst...(bis in die ersten Fröste hinein!) Die Pflanze als solche ist übrigens robust, pflegeleicht bzw. pflegefrei und sogar gegen Myriaden von Schnecken ziemlich resistent! Man kann ihn, wie Spinat, als Gemüse zubereiten (mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, ggf. etwas Zitrone, je nach Bedarf Joghurt oder Milch oder Sahne - ausprobieren!) oder man verwendet die Blätter als Hülle z.B. für

          Mangold-Frösche

          1. Hülle

          Ca. 1 kg Mangold putzen, die dicke Mittelrippe herausschneiden (nicht komplett, so daß die Hälften zusammenbleiben wie Frackschöße) und die Blätter waschen. Die Mittelrippe roh probieren - wenn sie zu erdig schmeckt, leider wegwerfen. Wenn nicht, weiterverwenden: waschen & in Stückchen schneiden. Etwas Butter oder Margarine (brennt nicht so leicht an) zerlassen und die Blätter portionsweise, wenn sie zu groß sind einzeln, kurz dünsten, bis sie weich werden & zusammenfallen. Rausnehmen und auf ´ner Arbeitsplatte zum Abkühlen ausbreiten.

          2. Füllung

          Eine Zwiebel und eine rote Paprikaschote würfeln und, ggf. mit den Stielstückchen, in etwas Butter andünsten, mit Mehl bestäuben & unterrühren, mit Salz und Kümmel, nach Belieben auch Pfeffer, würzen, ca. 15 Minuten dünsten und abkühlen lassen. Anschließend 200 g Schafskäse (bulgarischen oder griechischen, Vorsicht: ist er zu salzig, vorher nicht salzen!) zerbröckeln und unter das Dünstgut (welch Wort!) mischen.

          3. Frösche

          Von der Mischung je 1 - 3 Teelöffel auf ein Mangoldblatt geben (am zusammenhängenden Ende anfangen) und einwickeln. Die Seiten dabei ein bißchen einschlagen, damit die Frösche auch "dicht" sind. Dann kann man sie entweder in einer gefetteten Auflaufform in der vorgeheizten Röhre (Strom: 180, Gas: 2-3) eine reichliche Viertelstunde nachgaren, es reicht aber auch, sie in eine etwas höhere Pfanne mit zerlassener Margarine zu legen, Deckel drauf und auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten ziehen lassen.

          Das Auge ißt mit: Den fertigen Fröschen (ich habe sie zu Riesenschnecken erklärt) mit frischer krauser Petersilie Augen, einen Mund und ein Schwänzchen anstecken!

          4. Dazu

          Man kann die Frösche natürlich mit Kartoffeln oder einer Sahnesauce reichen, aber wir haben die Erfahrung gemacht, daß durch das Blätterdünsten und das Nachdünsten am Ende die Frösche dermaßen viel Fett ziehen, daß man maximal ein bißchen Brot (oder Reis, der ist noch leichter) dazu braucht, um megalecker pappensatt zu werden.

          5. PS.

          Man kann natürlich die Füllung ganz nach Belieben variieren (Rezepte für Weinblätter stöbern!). Zum Beispiel mit Hackfleisch, einem Reis-und-irgendwas-Mus oder einer reinen Gemüse-in-Ei-Mischung. Wichtig ist nur, daß die Füllung schon ziemlich gar ist, da das Nachdünsten nicht mehr so viel besorgen kann. Die neueste Idee, die ich demnächst ausprobieren werde: Blätter mit Kochschinken- und Käsescheibe belegen und einrollen - hmmmmm, da knurrt schon jetzt mein Magen!

          Tschüß und viele Grüße nach Kreuzberg
          Tanja

           

           

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