SÜDAMERIKANISCHE KÜCHE

          Carbonada criolla (argentinisch)

          Anbei folgen ein paar Rezepte aus der Suedamerikanischen Kueche, die ich sehr schaetze, da ich des oefteren auch selbst in Suedamerika bin. Es handelt sich hierbei um die Creolische Kueche, die als aeusserst schmackhaft und vor allem auch saettigend bezeichnet wird.

          Categories: Fleisch, Eintopf Servings: 4

          1 kg Rind- o. Kalbfleisch
          100 g Schweineschmalz
          1/4 l Weisswein
          1/2 l Fleischbruehe
          4 Kartoffeln
          2 Paprikaschoten
          250 g Kuerbisfleisch
          3 Tomaten
          2 Äpfel
          1 Kl. Dose Maiskörner
          1/2 Sellerieknolle
          2 Pfirsiche
          200 g Weintrauben
          100 g Reis, fertig gegart
          2 Zwiebeln
          1 Lorbeerblatt
          3 Pfefferkörner, gruen
          Thymian, Petersilie
          1 Knoblauchzehe
          1 Bund Suppengruen
          Salz, Majoran,Cayennepfeffer

          Zubereitung:

          Fleisch in Gulaschwuerfel schneiden und in Fett braun braten. Zwiebeln mit zerdrueckter Knoblauchzehe, von Kernen und Scheidewaenden befreite und geschnittene Paprikaschoten und geschnittenen Tomaten gesondert anrösten, zum Fleisch geben.Supengruen, geschnittene Sellerie und Gewuerze dazugeben, Wein und Bruehe angiessen und das Gericht ca. 60 Min. bei mittlerer Hitze duensten. Gewuerfelte Kartoffeln, Kuerbis und Äpfel dazugeben, nach 15 Min. Maiskörner Pfirsiche und Weintrauben dazufuegen, kurz vor der Fertigstellung den garen Reis untermischen. Die Carbonada abschmecken und im Topf oder in einer ausgehöhlten Kuerbishaelfte zu Tisch geben. Abwandlung: Reis weglassen, gesondert zur Carbonada reichen.

          Empanadas

          Chile

          Cat: Mehlspeisen, Fleisch, Hauptspeise Servings: 4

          500 g Mehl

          1/2 TL Backpulver

          2 EL Oel

          Fett zum Ausbacken

          2 Eier

          2 Eier, hartgekocht

          etw. lauwarme Milch

          8 Gruene Oliven

          200 g Butter o. Margarine

          50 g Rosinen

          250 g Bratenreste, gar

          2 Zwiebeln

          1 Paprikaschote

          Salz

          Paprika, Pfeffer, Majoran

          1 Knoblauchzehe

          Zubereitung:

          Mehl auf dem Backbrett mit Backpulver vermischen, in der Mitte eine Vertiefung eindruecken, Eier, Milch und Salz hineingeben und mit etwas Mehl zu einem Brei vermengen. Fett in Stueckchen schneiden und auf den Mehlbrei legen, alles zu glattem Teig verkneten, einen Ballen formen und 2 Std. im Kuehlschrank ruhen lassen.

          Fleisch durch den Wolf drehen, mit gehackten Zwiebeln, zerdrueckter Knoblauchzehe und entkernter, feingeschnittener Paprikaschote in Oel anbraten, etwas abkuehlen lassen, gehackte Eier, Oliven und Rosmarin dazugeben, gut vermengen und die Masse kraeftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Majoran abschmecken.

          Teig duenn ausrollen, Scheiben von ca. 10 cm Durchmesser ausstechen, mit Fuellung belegen, zweispitzartig (wie eine Muschel) zusammenklappen, dabei die Raender mit verquirltem Eiweiss bestreichen und gut festdruecken. Die Empanadas in heissem Fett (evtl. Fritteuse) schwimmend goldgelb backen und sofort zu Tisch geben.

          TIP: Die Fleischtaschen koennen auch mit Eigelb bestrichen auf dem Blech gebacken werden.

          Diese leckeren Fleischpastetchen, mit den russischen Piroschki eng verwandt, gelten als Leibgericht der Chilenen, sind aber in allen suedamerikanischen Staaten anzutreffen. Man pflegt sie in Chile sehr scharf zu wuerzen ("die Empanadas muessen brennen", heisst es), und zwar mit Cayennepfeffer oder geh. Chillies.

          Guten Hunger und gutes "Brennen" wuenscht

          Chili con Carne

          Ich habe diese CHILI-Story ein wenig verfolgt und moechte allen interessierten einen Insider-Tip von einer Mexicanerin (Ehefrau von meinem Ex-Chef) verraten.

          1. Es gibt kein Rezept fuer Chili con Carne (kein exaktes).

          2. Die wichtigsten Zutaten sind immer:

          Bohnen (weiss,rot oder schwarz)

          Fleisch (kein Gefluegel, in der Regel Rind, Hammel, Ziege)

          Zwiebeln, Lauch, andere Gemuese wie Mais oder Kartoffel

          um einen relativ Mexicanischen Geschmack zu Zaubern benoetigt man auf jeden Fall zwei Gewuerze Cumin (Kreuzkuemmel) Chili (Schoten, getrocknet)

          Ein echtes Chili kocht normalerweise sehr lange und wird sehr breiig, aber dann schmeckt meist am besten (mit Fladen z.B.)

          Also man hat beim Chili eigentlich alle Freiheiten und Kombinationsmoeglichkeiten und es schmeckt trotzdem immer irgendwie Mexico-maessig.


          > Wer hat denn schonmal "Chili con Carne" selbst gemacht

          > (nicht diese fertigen Tuetchen von M*ggi oder Kn*rr oder

          > so...) und kann das Rezept hier ins Echo schreiben ?

          In der DEUTSCH hat mal ein Texaner das Rezept fuer Texanisches Chili geposted. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

          Erst muss Mann ein ganzes Kuh...

          Die Zutaten:

          1 kilo Steak oder Rindfleish fuer schmoren, geschnitten in die Grosse ihre kleiner Finger (1 cm, ungf) (Kein Hackfleish!)


          30 milliliter Essoel


          2 kleingeschnitten Zwiebeln

          2 kleingeschnitten Knoblauchzehe

          0,5 kilo klein geschnetzelte Tomaten (aus Dosen)

          1 Boullionwuerfel (Rindfleisch)

          30 milliliter Chilipulver (2 tablespoons)

          7,5 milliliter Salz

          5 milliliter Oregano

          5 milliliter Kreuzkuemmelpulver

          850 gramm Gartenbohnen (aus Dosen, du brauchst die Fluessigkeit)


          Das Fleisch in das Oel in ein grosser Topf anbraten. Die Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Boullionwerfel, Chilipulver, Salz, Oregano, und Kreuzkuemmepulver dazugeben. Der Deckel anliegen und die Zutaten fuer 1,75 Stunden simmern (Aufpassen das es nicht brennen). Die Gartenbohnen (mit der Fluessigkeit) dazugeben. Noch 15 Minuten simmern. Guten Appetit!

          Wir geben dazu auch Jalapeno- oder Habaneropaprika um es SEHR scharf zu machen. 8) (Ein klein bischen Cayennepfeffer kann Mann brauchen statt Jalapenopaprika).

          Dazu isst Mann "Cornbread" (Maizbrot?)


          Ich habe hier ein Rezept, was schoen schnell geht (wenn die hungrige Meute quasi vor der Tuer steht :-) ). Wird wohl kaum ein Original-Rezept sein, schmeckt aber super!

          Chili con carne (fuer 3-4 Portionen)

          Zutaten:

          2 El Oel


          400 g Gehacktes


          2 Zwiebeln

          1 grosse Dose weisse Bohnen

          1 kleine Dose Kidneybohnen

          2 El Tomatenmark

          ½ Tl getrockneten Thymian

          etwas geschroteten Chili (nach Geschmack)

          1 Stange Porree

          1 Bund Petersilie


          Zubereitung:

          Gehacktes in Oel anbraten, gewuerfelte Zwiebel dazugeben und anduensten

          beide Bohnensorten mit der Fluessigkeit hinzufuegen, Tomatenmark, Thymian und Chili (lieber erst mal etwas weniger, nachwuerzen kann man immer noch!)

          alles ein wenig einkochen lassen

          Porree in Ringe schneiden und ca 3 min mitgaren

          zum Schluss gehackte Petersilie unterheben

          Dazu schmeckt Fladenbrot.

          Falls du keine Erfahrung mit geschrotetem Chili hast: Vorsicht! Das Zeug ist wirklich ungeheuer scharf, fuer dieses Gericht reichen 1-2 Prisen.

          Viel Spass beim Ausprobieren und guten Appetit!


          HK> - 30 milliliter Chilipulver (2 tablespoons)

          [...]

          Der Gag am Chili con Carne liegt eigentlich woanders:

          Die Mexikaner, die ja wohl bei diesem Gericht bestimmend sind, verwenden kein Chilipulver o.ae. Gewuerze. Sie nehmen eine ganze, getrocknete Chili und haengen sie an einem Bindfaden in das vor sich hinkoechelnde Chili con Carne. Wenn das Gericht nun die noetige Wuerze bekommen hat, wird die Chili einfach wieder herausgezogen.

          Man kann sich ja wohl denken, dass das keine 'normalen Pepperoni' sind, da muessen schon echte Chilis her...


          Orginal Mexico

          Categories: Eintopf, Hauptspeise Servings: 4

          500 g Rindfleisch

          500 g Schweinefleisch

          50 g Schweineschmalz

          500 g Tomaten

          1/4 l Fleischbruehe

          20 g Speisestaerke

          1 Kl. Dose weisse Bohnen

          1 Kl. Dose rote Bohnen

          2 Paprikaschoten

          1 Zwiebel, gross

          Etw. Kuemmel, Chilipulver

          Salz

          1 Knoblauchzehe

          Zubereitung:

          Fleisch in Wuerfel schneiden, in der Kasserolle in heissem Fett braeunen, Bruehe angiessen und das Fleisch bei maessiger Hitze zugedeckt duensten. Nach der halben Garzeit Kuemmel, Chillipulver, Salz und zerdrueckte Knoblauchzehe dazugeben.

          Zwiebel und Tomaten grob schneiden, Paprikaschoten von Kernen und Scheidewaenden befreien und schneiden, diese Zutaten in wenig Fett anrösten, zugedeckt garen, durch ein Sieb geben und mit kalt angeruehrter Speisestaerke binden. Tomatensosse und Bohnen zum Fleisch geben, gut durchmischen,einige Minuten auf kleiner Hitze ziehen lassen und bei Bedarf nachwuerzen.

          ACHTUNG!!: Trockene Bohnen muessen am Vorabend eingeweicht und zusammen mit dem Fleisch gegart werden.

          Olla podrida

          Eintopf Suedamerikanisch

          Hallo, Freunde der Suedamerikanischen Kueche

          Hier noch eine kleine Geschichte zu diesem Rezept:

          Fuer die Spanier und Suedamerikaner kommt die Olla, der Spanische Eintopf, gleich nach dem lieben Gott. Die Olla podrida, auch als Puchero oder Cocido bezeichnet, besteht immer auch mehreren Fleischsorten und Gemuesen.

          Weitere Vorschriften gibt es nicht, das heisst, der kuenstlerischen Entfaltung des Kochs sind keine Grenzen gesetzt.

          Categories: Mexico, Fleisch, Eintopf Servings: 4

          250 g Gelbe Erbsen

          250 g Rindfleisch

          1/2 Suppenhuhn

          250 g Hammel- o. Lammfleisch

          250 g Schinken

          3 Knoblauchwuerstchen

          2 EL Oel

          2 Zwiebeln

          1 Knoblauchzehe

          Salz, Pfeffer, Kuemmel

          Kerbel

          1/4 Kopf Weisskohl

          250 g Gruene Bohnen

          1 Kopf Salat

          Zubereitung:

          Erbsen ueber Nacht einweichen, am naechsten Tag gut mit 2 l Wasser aufsetzen und 30 Min. kochen. Oel in einem grossen Topf erhitzen, gehackte Zwiebel und zerdrueckte Knoblauchzehe darin anroesten, dann das in grosse Wuerfel bezw. Stuecke geschnittene Rind-, Huehner und Hammelfleisch und den Schinken dazugeben. Kraeftig anroesten. Wuerstchen schneiden und dazugeben, die Erbsen mit dem Kochwasser hinzufuegen, wuerzen und 90 bis 120 Min. bei maessiger Hitze kochen. Geschnittenen Weisskohl, Sellerie, Mohrrueben und gebrochene Bohnen dazugeben, zuletzt den geviertelten Salatkopf. Alles bei mittlerer Hitze garen, in einer Schuessel anrichten. Nach Belieben zusaetzlich Tomatensosse gesondert reichen.

          Montezumas Rache Chilli

          From:             "Alexander Wagner"   100752.2443@compuserve.com
          To:               ulzen@zedat.fu-berlin.de
          Subject:          Chilli con Carne
          Date sent:        Sat, 25 Jul 1998 10:26:14 +0200
          
          
          Montezumas Rache Chilli
          
          1kg durgedrehtes britisches gehacktes Rindfleisch
          2 Dosen Kidney-Bohnen
          1 Dosen Mais
          5 Paprika-Schoten
          500 Gramm Tomaten
          2 große Zwiebeln
          5 Knoblauchtzehen
          5 - 8 Pepperoni
          10 Birdseye-chillis
          Tabasco nach Geschmack
          Salz , Pfeffer,Cheyenn-Pfeffer ,
          Öl oder Fett.
          
          1.) Die Knoblauchzehen schälen und zerkleinern , die mit den Zwiebeln machen wir das Gleiche.
          2.) Nun wird das Gehacktes mit den Knoblauchzehen und den Zwiebeln mit Fett oder Öl scharf angebraten.
              Würzen mit Salz , Pfeffer und Cheyenn-Pfeffer. Nach Geschmack mit Tabasco würzen.
          3.) Die Paprikaschoten waschen , entkernen und in Streifen schneiden.
               Tomaten blanchieren und zerkleinern
          4.)Das angebratene Fleisch , die Paprikaschoten und Tomaten in einen großen Topf geben. Bei kleiner bis mittlerer Hitze aufkochen lassen
          5.)Den Mais , die Pepperoni und die Birdeyechillis dazugeben. 100 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen , ab und zu umrühren.
          6.)Die Kidney-Bohnen reinkippen. Nochmals mit Tabasco , Pfeffer , Salz und Cheyenn-Pfeffer nachwürzen.20 Bei mittlere Hitze aufkochen lassen.
          
          Zusammen mit Weißbrot und Milch oder Kefir servieren !
          
          Man kann auch einen Schuß Tequilla hinzugeben , es gibt Menschen , die behaupten man schmecke dies !
          
          
           

           

          FERNÖSTLICHE REZEPTE

          ich habe ein paar (9) fernoestliche Gerichte ausgegraben. Ich will sie Euch nicht vorenthalten. Ausprobiert habe ich sie allerdings nicht.

          Szechuan-Huhn (1)

          Categories: Gefluegel, Exotisch Servings: 99

          2 tb Mu-Err-Pilze (Wolkenohrpilze, Judasohren)

          400 g Haehnchenbrust

          1 ts Speisestaerke

          1 tb Eiweiss

          3 Cm Ingwer

          4 Knoblauchzehen

          4 lg (-6) frische Chilischoten

          4 Fruehlingszwiebeln

          2 tb Oel

          1 ts Sesamoel

          Salz

          Schwarzer Pfeffer

          1/2 ts Zucker

          1/2 ts Szechuanpfeffer: erst anroesten, bis er angenehm duftet, dann zermoersern

          2 tb Sherry

          2 tb Sojasauce

          2 tb Bruehe

          Die (getrockneten) Pilze mit kochendem Wasser ueberbruehen und 1/2 h einweichen, das Fleisch in 2 cm grosse Wuerfel schneiden, mit Eiweiss und Speisestaerke einreiben und marinieren lassen, Ingwer und Knoblauch in hauchduenne Scheiben schneiden (soll mit einem Trueffelhobel sehr gut gehen), die Chilis entkernen (wichtig) und in grobe Stuecke teilen, das Weiss der Fruehlingszwiebeln in feine Ringe, das Gruen in zentimeterbreite Stuecke schneiden. Das Oel im Wok erhitzen, das Fleisch anbraten, dabei Ingwer, Knoblauch, das Fruehlingszwiebel-Weiss und die Chilis hinzufuegen, salzen, pfeffern und mit Zucker und Szechuanpfeffer wuerzen (kraeftig), wirbelnderweise braten, die Pilze und das Fruehlingszwiebel-Gruen hinzufuegen, mit Cherry, Sojasauce und Bruehe auffuellen, aufkochen lassen und abschmecken, sofort servieren.

          Thailändisches Rindfleisch auf Duftreis (2)

          Categories: Fleisch, Exotisch Yield: 4 servings

          250 g Mageres Rindfleisch (Steak oder Filet)

          1 tb Sojasauce

          1 Eiweiss

          1 tb Speisestaerke

          3 Gelbe Paprikaschoten

          3 Knoblauchzehen

          1 Cm frischen Ingwer

          3 Schalotten ODER 1 sm Zwiebel

          300 g Thailaendischer Duftreis (gibt es im Asien-Shop)

          Salz

          3 tb Geschmackneutrales Öl, z.B. (Faerber-Distel-Oel)

          2 ts Sesamoel

          1 pn Zucker

          1 ds Fisch-Sauce (heisst in Vietnam Nouc Mam, in Thailand Nam Pla)

          1 tb Currypaste

          1 c Kokosmilch

          Etwas Zitronensaft

          Einige (wenige) frische Chilischoten

          Frische Kraeuter (z.B. Korianderblaetter, thailaendisches Basilikum, chinesischen Schnittlauch)

          Das Fleisch in schmale Streifen schneiden und in Sojasauce, Eiweiss und Speisestaerke marinieren, Paprikaschoten haeuten (in den Ofen legen, bis sich Blasen bilden), entkernen und in 3 cm grosse Quadrate schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken, Schalotten wuerfeln, den Duftreis mit der doppelten Menge Salzwasser aufsetzen, einmal aufwallen lassen und zugedeckt bei milder Hitze in 20 Minuten ausquellen lassen, Beide Oelsorten im Wok erhitzen, die Gewuerze kurz anroesten, das Fleisch hinzugeben und rundum anbraten (schoen wirbeln). Mit einer Prise Zucker bestreuen, salzen, einen Schuss Fischsauce hinzugeben. Die Currypaste zufuegen und die Kokosmilch angiessen, die Paprikastuecke zugeben und alles schnell verruehren (wieder schoen wirbeln), Alles mit Soja- und Fischsauce anschmecken, evtl. auch mit Zitronensaft und in Ringe geschnittenen oder gehackten Chilischoten wuerzen, zum Schluss mit den abgezupften Kraeutern bestreuen. Das Gericht wird AUF dem Reis serviert und nicht mit ihm vermischt.

          Beilagen : Trockener Sekt

          Gedünstetes Rindfleisch (3)

          Categories: Fleisch, Exotisch Servings: 99

          750 g Beinfleisch vom Rind

          2 tb Reiswein oder Sherry

          2 tb Sojasauce

          1 ts 5-Gewuerz-Pulver

          2 sl Ingwerwurzel

          200 g Tomaten, geviertelt

          50 g Brauner Zucker

          200 g Geschaelte Moehren

          1 ts Salz

          Das Rindfleisch in Wuerfel schneiden, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Sherry, Sojasauce, 5-Gewuerz-Pulver, Ingwer und Tomaten zugeben und 45 Min kochen lassen. Karotten in gleichgrosse Stuecke schneiden, zugeben, Salz hinzufuegen und weitere 30 Min koecheln lassen, bis die Sauce eindickt (falls noetig, die Fluessigkeit zum Schluss auf kleiner Flamme reduzieren lassen.

          Huhn mit Tofu (4)

          Categories: Gefluegel, Exotisch Yield: 2 servings

          15 g Getrocknete Chinapilze

          200 g Tofu (Sojaquark)

          5 tb Sojasosse

          300 g Huehnerbrustfilet

          400 g Porree/Lauch

          1 Knoblauchzehe

          3 tb Oel

          1 tb Mehl

          2 c Trockener Sherry

          Salz

          Pfeffer

          Pilze fuer 2 Stunden in 1/8 l kaltem Wasser einweichen. Pilze dann in Stuecke schneiden, Einweichwasser beiseite stellen. Tofuwuerfel mit Sojasosse uebergiessen und 30 Minuten darin marinieren, dabei die Wuerfel haeufiger wenden. Huehnerbrustfilet haeuten und in ca. 1 cm duenne Streifen schneiden. Porree putzen, waschen und in 1 cm dicke Ringe schneiden. Knoblauch schaelen und fein hacken. Tofuwuerfel etwas abtropfen lassen, Sojasosse beiseite stellen. 2 El Oel in der Pfanne erhitzen und die in Mehl gewaelzten Tofuwuerfel darin ca. 2 Minuten anbraten, aus der Pfanne nehmen. Restliches Oel in die Pfanne geben und Filetstreifen 2 Minuten rundherum anbraten, herausnehmen. Pilze, Porree und Knoblauch hinzufuegen und 2 Minuten anbraten. Pilzeinweichwasser, Sojasosse und Sherry ueber das Gemuese giessen und weiter garen, bis die Fluessigkeit verdampft ist. Tofu und Filet unterheben, salzen und pfeffern.

          Brennwert pro Portion: ca. 2315 kj / 553 kcal

          Geschnetzeltes Rindfleisch (5)

          Categories: Fleisch, Exotisch Yield: 1 topf

          500 g Rinderfilet
          500 g Zwiebeln
          4 tb Sojasauce
          4 tb Sherry
          4 ds Tabascosauce
          1 Stange Lauch
          1 Rote Pakrikaschote
          1 Gruene Paprikaschote
          2 tb Butterschmalz
          8 tb Fleischbruehe
          300 g TK-Perlerbsen
          200 g Sojasprossen

          Das Rinderfilet waschen und trocknen, anschliessend mit einem scharfen Messer von Haut und Sehnen befreien. Das Fleisch in duenne Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Zwiebeln schaelen und in duenne Ringe schneiden. Fuer die Marinade die Sojasauce, den Sherry und die Tabascosauce in einer Schuessel verruehren. Die Fleischstuecke und die Zwiebelringe ca 30 Minuten hineinlegen und zugedeckt ziehen lassen.

          In der Zwischenzeit die Lauchstange halbieren und gruendlich waschen, anschliessend in breite Ringe schneiden. Die Paprikaschoten waschen, vom Strunk und Kernen befreien und in duenne Streifen schneiden. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtropfen lassen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Fleischstuecke darin kurz und kraeftig anbraten. Die Zwiebelringe aus der Marinade nehmen und hinzufuegen. Diese unter staendigem Wenden glasig braten. Die Bruehe mit der Marinade in einem Topf aufkochen, dann zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Die Lauch- und Paprikastreifen sowie die tiefgekuehlten Erbsen ebenfalls hinzufuegen. Das Ganze etwa sechs Minuten bei geschlossenem Deckel koecheln lassen. Zum Schluss die kalt abgespuelten und abgetropften Sojasprossen unterheben. Nochmals einige Minuten bei schwacher Hitze kochen lassen. Abschmecken und sofort servieren.

          Beilagen : Reis

          Chinesische Gemüsepfannkuchen (6)

          Categories: China, Hauptspeise Yield: 1 rezept

          Pfannkuchenteig

          ** zusaetzlich **

          50 g Sojasprossen

          400 g Schweinefilet

          4 tb (-5) Sojasauce

          2 tb Sherry

          Pfeffer

          3 ts Mondamin

          1 sm Weisskohl

          250 g Moehren

          250 g Porree

          Etwas Ingwer

          2 tb Oel

          3 tb Essig

          2 tb Zucker

          1/8 l Bruehe

          1 tb Sesam

          Fleisch in duenne Scheiben schneiden, in einer Sauce aus 2 EL Sojasauce, Sherry, Pfeffer und Staerke marinieren. Kohl, Moehren und Porree in streichholzgrosse Stifte schneiden, Ingwer schaelen und fein wuerfeln. Sojasprossen abtropfen und unter den Pfannkuchenteig mischen, Pfannkuchen ausbacken. Fleisch 2 Minuten in Oel braten, Bratensauce aufheben. Ingwer kurz im Bratfett roesten. Gemuse nacheinander 5 Minuten braten. Alles Gemuese in die Pfanne geben, mit 2-3 EL Sojasauce, Essig, Zucker wuerzen. Bruehe und Marinade zugiessen, 3 Minuten ruehren. Fleisch zufuegen. Pfannkuchen anrichten, mit Sesam bestreuen.

          Rindfleisch mit Zwiebeln (7)

          Categories: China, Fleisch, Haupt Servings: 3

          400 g Mageres Rindfleisch

          4 Zwiebeln

          1 Stange Porree

          2 tb Oel

          4 tb Sake

          3 tb Soja-Sauce

          1/2 tb Chili-Sauce, suess pikant

          1 1/2 ts Zucker

          Aus Sake, Sojasauce, Chilisauce und Zucker eine Marinade anruehren. Das Fleisch in duenne (fingerdicke) Scheiben schneiden und eine halbe Stunde in der Marinade ziehen lassen. Zwiebeln und Porree in Ringe schneiden, oder Stuecke. Oel im Wok erhitzen, Zwiebeln und Porree kurz duensten, salzen und herausnehmen. Nochmal Oel erhitzen, Fleisch herausnehmen und das Fleisch aus der Marinade nehmen und von allen Seiten gut anbraten, evtl. dann salzen und 1 Minute weiterbraten. Zuletzt Zwiebeln und Porree zugeben gut mischen und alles heiss werden lassen. Sofort essen.

          Beilagen : Reis

          Süß-Saures-Schweinefilet mit Ananas (8)

          Categories: China, Fleisch, Fruechte Yield: 4 servings

          Marinade

          1 tb Kartoffelstaerke, oder Reismehl

          1 tb Reiswein

          1 tb Sojasauce

          1 tb Sesamoel

          Salz

          Weisser Pfeffer

          Fuer den Rest

          300 g Schweinefilet

          1 sm Ananas ODER 300 g Dosen-Ananas, ungesuesst

          1 Stange Porree

          1 lg Rote Zwiebel

          1 Gelbe Paprikaschote

          2 Knoblauchzehen

          10 g Junge Ingwerwurzeln

          3 Fleischtomaten

          1 tb Weinessig

          1 tb Honig

          2 Rote Chilischoten

          1 Salatgurke

          6 tb Erdnussoel

          8 Zitronenblaetter ODER 1 Zitrone, unbehandelt: Schale, gerieben

          Salz

          Weisser Pfeffer

          Die Zutaten fuer die Marinade verruehren. Das Filet in ca. 2,5 cm grosse Wuerfel schneiden und sie in der Sauce an einem kuehlen Platz ca. 3 Std marinieren.

          Von der Ananas machen wir aus dem Fruchtfleisch kleine Wuerfel (oder nehmen die aus der Dose). Den Porree putzen, in 2 cm grosse Stuecke schneiden und gruendlich waschen. Aus der Zwiebel bitte 1 cm grosse Stuecke bauen. Paprika wuerfeln. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Tomaten enthaeuten, halbieren und entkernen. Kernfleisch beiseite legen. 2 Tomaten in grosse Wuerfel schneiden. Eine mit dem Kernfleisch, dem Essig und dem Honig puerieren. Chilischoten in feine Wuerfel schneiden. Gurke in ca. 2 cm grosse Stuecke schneiden.

          4 Essloefel Oel im Wok erhitzen die abgetropften Fleischwuerfel, den Knoblauch und den Ingwer ca. 2 Minuten goldbraun braten. Das Tomatenpueree und die Zitronenblaetter (oder eine unbehandelte Zitronenschale) hinzufuegen und eine Minute koecheln lassen. Zwiebel-, Paprika-, Gurken-, Porreestuecke dazugeben und nochmals 3 Minuten warten. Ananas und Chili dazugeben. Circa 1/2 Minute spaeter mit Salz und Pfeffer wuerzen.

          Scharfes Rindfleisch (9)

          Categories: China, Fleisch Yield: 2 servings

          300 g Rinderlende

          2 tb Sojasauce

          1 tb Trockener Sherry

          1/2 ts Backpulver

          1 tb Speisestaerke

          4 Fruehlingszwiebeln

          1 Stueck Ingwer

          2 Rote Chilischoten

          1 tb Austernsauce

          4 tb Huehnerbruehe

          2 tb Sesamoel

          1 ts Zucker

          Schwarzer Pfeffer

          6 tb Oel zum Braten

          Das Fleisch in feine Scheiben schneiden und mit 1 EL Sojasauce, Sherry, dem Backpulver, 1 EL Speisestaerke, 2 EL Wasser gruendlich vermengen und ca. 1 Stunde in den Kuehlschrank stellen.

          Ingwer schaelen und fein hacken. F-Zwiebeln in ca. 5 cm lange Stuecke schneiden und dann laengs halbieren. Eine Chilischote von den Kernen befreien und fein wuerfeln. Den Rest Sojasauce, die Austernsauce, Bruehe, 1 TL Sesamoel, 1/2 TL Staerke, Zucker und Pfeffer verquirlen. Vor dem Braten 1 EL Sesamoel unter das Fleisch ruehren. Oel im WOK erhitzen. Chiliwuerfel und Schote darin schwenken. Fleisch dazugeben, sobald die rote Farbe verloren ist, Fleisch herausnehmen. Fruehlingszwiebeln und Ingwer roesten. Aufkochen lassen. Fleisch zurueck in den WOK.

          Currygericht

          Hallo, dieses Gericht gehoert zu den beliebtesten Currycreationen aus meiner Kueche, es ist indischen Ursprungs:

          4 Tassen Reis
          1/2 TL Salz
          1 Messerspitze Safran

            Reis mit dem Salz garen, bis er leicht klebrig ist. Ganz zum Schluss den Safran zugeben und warten, bis er sich aufgeloest hat.
          2 TL Curry
          ca 1/2 TL Salz (je nach Geschmack)
          2 EL Butter
          1 Messerspitze Safran
          2 grosse Zwiebeln
          3-4 grosse Kartoffeln, vorwiegend mehlige Sorte
          100gr Shrimps oder Krabben
          1 kleine Dose Ananas, in Stuecke (ca. 2/3 davon)
          ca 1/2 Ltr Wasser (1)
          1-2TL Kartoffelmehl
          1/2 Tasse kaltes (!) Wasser (2)

          Butter in einem grossen Topf zerlaufen lassen. Curry zugeben und vorsichtig bruzeln lassen. Wasser (1) und Ananassaft (gesuesste Fluessigkeit aus der Dose) zugeben. Kartoffeln schaelen, in ca 1 cm grosse Wuerfel schneiden und zugeben. Zwiebel schaelen, in grobe Ringe schneiden und ebenfalls zugeben. Bei schwacher Hitze solange abgedeckt koecheln lassen, bis sich die Kartoffeln beginnen aufzuloesen. Shrimps (Krabben) zugeben und noch weitere 5 Minuten kochen lassen. Kartoffelmehl und Wasser (2) in einer Tasse vermengen und mit dieser Mischung die Sosse soweit andicken, bis gewuenschte Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss die Ananas aus der Dose untermengen und kurz aufkochen lassen. Sofort mit dem Reis servieren.

          Variationen:

          Statt des Reises kann man auch Glasnudeln direkt in das Currygericht geben. Dann aber mehr Sosse mit Hilfe von richtigem (!) Ananassaft und mehr Butter, sowie Curry anfertigen. Kartoffel- und auch Zwiebelmenge bleiben gleich.

          Selbstverstaendlich ginge statt der Shrimps auch Gefluegel.

          Statt Ananas kann auch puerierte Banane und Bananenstuecke verwendet werden. Hierfuer etwas mehr Wasser zugeben.

          Wer's mag kann noch ein paar Korinthen oder auch Rosinen mitkochen. (Vorher waschen und mit den Kartoffeln zugeben.)

          Makizushi

          Hab ein Sushi-Rezept ausprobiert, daß ich keinesfalls diesem Brett vorenthalten will:

          Zubereitung des "Makizushi" (mit Algen gerollten Sushi)

          - für 4 Blätter-

          Sushi Reis:

          4 Tassen "Botan-Reis" (Japanischer Reis) oder zur Not "Rundkorn-Reis"
          5 Tassen Wasser
          1/3 Tasse Reisessig
          2 EL Zucker
          1-1/2 TL Salz
          1-1/2 EL Japan. Kochwein
          1 Prise Glutamat

          Zubereitung:

          Den gewaschenen Reis in das siedende Wasser geben und 10 Min. bei starker Hitze zugedeckt kochen lassen. Dann bei mittler Hitze 5 Min. und danach die Hitzezufuhr abstellen. Den geschlossenen Topf noch auf der Herdplatte ca. 20 Min. stehenlassen. Den Essig, Zucker, Wein, Salz und das Glutamat vermischen und vorsichtig unter den Reis heben. (Vorsicht Papp Gefahr:-( )

          Füllungen :

          *RETTICH in kleine Streifen schneiden, mit Salz einreiben. Mit einer Tasse Wasser, 2Tl Zucker, 4Tl Sojasauce dünsten.

          *2 St. getrocknete SHIITAKEPILZE in Wasser einweichen. In einer Mischung von 1er Tasse Wasser, 1 EL Sojasauce, 1 Prise Zucker und ein Schuß Jap. Kochwein kochen. Wenn der größte Teil der Flüssigkeit von den Pilzen aufgenommen wurde, sind sie fertig. Dann wie alles in Streifen schneiden.

          *1 großes EI mit 1 -1/2 TL Zucker, 1 EL Weizenmehl und 1 Prise Salz gut vermischen und in einer Pfanne mit etwas Öl als dünne Scheibe backen.

          - In Streifen schneiden.

          *FISCH. Man kann Lachs ( auch geräuchert ), Meeraal oder FRISCHEN Fisch roh in kleine sehr dünne Streifen schneiden. Man sollte bei rohen Fisch außerst vorsichtig sein!

          Endspurt:

          1 Blatt auf einer kleinen Bambusmatte oder ersatzweise auf ein 1/2 gefaltetes Küchenhandtuch platzieren. 1-1/2 Tassen Reis gleichmässig darauf verteilen. 1/4 der vorbereiteten Füllungen in der Mitte quer aufsetzen. Aufrollen. In 6-8 Stücke schneiden -fertig.

          Sajonara

          Reis

          Hallo Asienfreunde!

          Heute will ich einmal versuchen Euch den Reis etwas näher zu bringen und dies gelingt eigentlich mit einer großen Reistafel am besten. Mittelpunkt ist immer Reis - duftiger, lockerer Reis, dessen einzelne Körnchen hauchzart aneinanderhaften. Nur so kann er genügend Sauce schlucken. Und Sauce ist bei de Reistafel das Zweitwichtigste.

          Man nimmt langkörnigen, polierten Reis; als speziell geeignet wird ein besonderer Stäbchenreis angeboten. Köstlich ist auch der schlanke Basmati-Reis aus Indien, den man inzwischen bei uns überall kaufen kann, oder der thailändische Duftreis.

          Er wird gedämpft oder in wenig Wasser aufgequollen; kocht ihn nicht in viel Wasser, weil Ihr damit auch viel Geschmack wegschüttet. man sollte übrigens immer reichlich Reis vorsehen, damit genügend übrigbleibt für das berühmteste Resteessen der Welt: NASI GORENG ;-) eigentlich nichts anderes als gebratener Reis. (Beispiel folgt irgendwann)

          GRUNDREZEPT REIS (4-6 Personen)

          3 Tassen Reis

          ½ Tl Salz

          4 Tassen Wasser

          Den Reis in einem Topf mit gut schließendem Deckel geben, salzen, mit soviel Wasser auffüllen, daß es fingerhoch über der Reisoberfläche steht. 5 Minuten leis ohne Deckel köcheln. Dann auf kleinste Stufe herunterschalten, nunmehr zugedeckt 20 Minuten ausquellen lassen. Zum Schluß 10 Minuten auf der ausgeschalteten Herdplatte ruhen lassn, bevor der Reis mit der Gabel aufgelockert wird.

          Zum Reis werden die verschiedensten fertig gekauften Sambals (Würzpasten) serviert: Sambal Oelek, Sambal Manis, Sambal Trasi, auch chinesische Chilisauce oder indonesische süße Sojasauce. Sie können alle im Asienregal des Supermarktes finden. Außerdem gehören eine Reihe von Beilagen und Gerichte dazu:

          RINDER-CURRY IN KOKOSSAUCE

          LAMM-CURRY MIT TOMATE

          GELBER LAUCH

          ERNUßFISCH

          INGWERDUFTENDE HäHNCHENSCHENKEL

          Sushi (I) - der Reis

          *Hallo zusammen*,

          ich hatte es angekuendigt, jetzt geht's los - die Sushi-Reihe:

          Sushi sind japanische Spezialitaeten, die nicht nur dort mit Heisshunger gegessen werden, sondern im gesamten Ost-Asiatischen Raum Beachtung finden. Hier soll von der koreanischen Variante der Sushi-Kueche die Rede sein.

          Fuer den europaeischen Gaumen sind die oftmals rohen Zutaten etwas gewoehnungsbeduerftig, loesen aber beim Probieren den richtigen Gaumenkitzel aus.

          Hauptbestandteil der Sushi ist in der Regel Reis, der die Grundlage der Appetit-Baellchen bildet. Und da faengt die Kunst des Kochens schon an. Das Kochen des Reises wird zum Ritual! Dabei ist der Reis selbst nicht unbedingt das A&O, es ist die Zubereitungsart! Wer es sich allerdings ganz einfach machen will, besorge sich einen Japanischen Reiskocher. Ja, ja, so was gibt es. Automatisch ohne grosse Muehe werden hier die kleinen Koerner in den richtigen Sushi-Zustand gebracht. Aber, lassen wir die Technik, wir wollen ja was haben von der Kocherei - also los!

          Categories: Beilagen Yield: 1

          2 c Reis (Langkorn- oder auch Rundkornreis)

          2 1/2 c Wasser

          Fuer die Wuerze

          3 1/2 tb Milden Weinessig

          1 1/2 ts Salz

          1 tb Zucker

          Jetzt geht's wirklich los! Ab mit den kleinen Koernern in eine grosse mit Wasser gefuellte Schuessel. Ob aus Metall, Plastik, Glas oder Holz - hier ist es noch nicht von Bedeutung, aus welchem Material das Gefaess besteht. Jetzt wird das asiatische Haupnahrungsmittel richtig schoen gewaschen! Aber Vorsicht: nasser Reis bricht sehr schnell! Und kleine Reisbroeckchen wollen wir nicht haben in unseren Sushi. Also, waschen, waschen, waschen und dann spuelen, spuelen .... bis das Wasser klar ist und nur noch der eine Reis uns vom Schuesselgrund entgegen blinzelt. Die erste Huerde waere geschafft. Jetzt haben wir etwas Zeit, Zeitunglesen, Nachrichten abarbeiten, oder was uns sonst noch so einfaellt. 30 Minuten muessen die Koerner jetzt (im) Wasser ziehen - sollten wir den Reis im Winter anrichten, muss die Badezeit auf eine Stunde verlaengert werden. Warum? Weiss ich auch nicht - die Japaner/Koreaner wollen dies halt so.

          Nun beginnt die eigentliche Kunst des (Sushi-Reis-) Kochens: das asiatische Getreide zusammen mit dem abgemessenen Wasser in einen Topf ueberfuehren, Deckel drauf und den Herd anschmeissen. Nur, nichts ueberstuerzen! Nicht gleich auf volle Pulle drehen, nein, in der Ruhe liegt die Kraft. Will heissen: ersteinmal den Hitzeregler auf Mittelstellung schrauben! Nun haben wir wieder ein bisschen Zeit. Genau so lange, bis unser Reis im Topf vor Hitze einen Freudentanz ausfuehrt. Wenn das Wasser richtig sprudelt, drehen wir auf und zwar voll! Eine Minute lang Volldampf fuer unsere Koernchen - dabei darauf achten, dass kein Dampf aus dem Topf entweicht! Wer sich nicht draufsetzen will (auf den Topf), kann einen aehnlichen Effekt mit irgendwelchen Gewichten erreichen.

          Nach der Minute der vollen Energiezufuhr drehen wir den Regler am Herd wieder herunter - so auf ein Viertel der zur Verfuegung stehenden Waermemenge. Vier bis fuenf Minuten Zeit geben wir jetzt dem Reis sich so richtig mit dem entstehenden Dampf vollzusaugen. Fuer weitere zehn Minuten bleibt unser Reis dann noch bei der geringsten Hitze auf dem Herd. Danach kommt er runter von der Feuerstelle, muss aber noch weitere zehn 60stel Stunden im geschlossenem Topf stehen bleiben, damit er sich setzen kann. So, eine weitere Huerde ist geschafft!

          Zwar hat unser Sushi-Reis nun die richtige Konsistenz, ist aber noch so ziemlich geschmacklos. Das wollen wir jetzt aendern: Ein paar Zutaten haben wir ja noch ueber - die kommen nicht in den Ausguss sondern ueber bzw. an den Reis. Hierfuer benoetigen wir ein Gefaess, in dem die Geschmacksanreicherung vonstatten gehen kann. Die Japaner/Koreaner nehmen einen flachen Holzkuebel (Achtung, wenn ihr soetwas zuhause habt, schaut ihn Euch genau an: ist er gewachst, lasst ihn im Schrank, oder da wo er ist. Das Wachs wird durch den Essig geloest und dringt in unsere muehsam erstellte Koestlichkeit ein - und das wollen wir nicht!) Ersatzweise geben sich unsere verklumpten Koernchen (muss so sein!) auch mit einer Glasschuessel zufrieden.

          In diese Schuessel schuetten wir nun den fertig gegarten Reis und troepfeln die Essig-Zucker-Salz-Loesung darueber. Die Menge der Zuckerkristalle ist uebrigens variabel. Solltet ihr es lieber suess moegen: ruhig ein wenig mehr von den Kalorienboembchen reingeben.

          Jetzt mit einem grossen (Holz-) Loeffel unsere Reismarinade gut verteilen. Dabei entsteht - na, was wohl? Dampf! Diesen Dampf wedeln wir weg! Nicht damit unsere Kostbarkeit schneller abkuehlt, nein, dieser Dampf ist ueberfluessiges Wasser, das da dem Reis entweicht. Und dem wollen wir einfach ein wenig nachhelfen. Wenn wir den Reis dann noch in ein anderes Gefaess geben, ihn sorgfaeltig mit einem Kuechentuch abdecken, haben wir es geschafft! Unser Sushi-Reis ist nach 55 Zeilen (ohne Zutaten) und etwa 74 1/2 Minuten harter Kuechenarbeit fertig.

          Hier sei nochmals erwaehnt, dass es auch einfacher, aber mit groesserem finanziellen Aufwand geht: Japanischen Reiskocher kaufen, Reis und Wasser entsprechend den Markierungen einfuellen, ans Stromnetz anschliessen, auf den Knopf druecken - warten. Dann dem Reis wie oben beschrieben den Sushi-Geschmack geben.

          Sushi (II)

          *Hallo zusammen*,

          endlich hatte ich mal ein bisschen Zeit, an meiner Sushi-Reihe weiterzuarbeiten. Nachfolgend das Ergebnis. Noch ein wenig zur Auswahl der Rezepte: bewusst habe ich Rezepte ausgewaehlt, die dem europaeischen Geschmack sehr nahe kommen! Die exotischen Varianten der Sushi-Kueche folgen aber mit Sicherheit. So, dann viel Spass beim Nachkochen. (Wer das Rezept fuer den Reis nicht mehr hat, dem kann ich aushelfen - einfach NM an mich!)

          Sushi Corned Beef und Spargel

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 12 rollen

          2 Duenne Omlett

          2 Kl. Gewuerzgurken

          1/2 cn Corned Beef

          1 1/2 c Sushi Reis

          2 Stangen gruener Spargel

          Die Spargelstangen in gesalzenem Wasser kochen, beiseite stellen und abkuehlen lassen. Die Gewuerzgurken vierteln, Corned Beef auflockern. Plastikfolie auf eine Bambus-Matte (makisu) legen - gibt es in verschiedenen Groessen, ich empfehle die mittlere (25 X 27 cm). Das duenne Omlett auf die Folie geben und die Haelfe des Sushi-Reis hierauf verteilen. Zum Rand etwa 1 cm Platz lassen. Nun in die Mitte des Omletts zunaechst etwa fingerbreit das Corned Beef geben und rechts und links die Spargelstange und die geviertelten Guerkchen dazugeben. Das ganze jetzt mittels der Bambusmatte zu eine festen Rolle rollen. Die Matte entfernen und die entstandene Wurst mit einem scharfen (!) Messer in sechs gleichmaessige Teile schneiden. Mit den anderen Zutaten genauso verfahren. Ergibt 12 vorzuegliche Omlett-Rollen. Als Partyhaeppchen oder auch als Vorspeise zu verwenden.

          Sushi Hawaii

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 4 taschen

          2 Duenne Omlett

          70 g Gekochter Schinken

          1 1/2 c Sushi Reis

          2 sl Ananas

          Die Ananasscheiben jeweils achteln, den Schinken in ca. 7mm breite Streifen schneiden, die Omlett halbieren. Je 1/4 des Sushi-Reis in die Mitte der Omlett-Haelften geben, Schinkenstreifen und je 2 Ananasstueckchen auf den Reis geben und das Omlett zu einer dreieckigen Tasche formen.

          Sushi Rind und Rettich

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 8 rollen

          2 Duenne Omletts

          100 g Rinderfilet

          1 Rettich

          2 tb Teriyaki Sauce

          1 tb Geroesteter Sesam-Samen

          1 1/2 c Sushi-Reis

          Das Rinderfilet abtrocknen und mindestens eine Stunde in der Teriyaki-Sauce marinieren. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und in einer beschichteten Pfanne unter Zugabe eines Teils der Marinade von beiden Seiten gut braun braten - es sollte innen rosig bleiben! Das fertig gebratene Filet in etwa 7mm duenne Scheiben schneiden. Den Rettich saeubern und in 1,5 cm dicke und 24 cm lange Stücke schneiden. Ein Stueck Plastikfolie auf unsere Bambus-Matte legen, ein Omlett darauf. Die Haelfte des Sushi Reis hierauf verteilen (am Rand ca. 1cm freilassen). Dann die schmale Rettichstange und die Haelfte der Rinderstueckchen ebenfalls in der Mitte anordnen, mit den geroesteten Sesam-Samen ueberstreuen. Mittels der Bambusmatte eine feste Rolle rollen.

          Bambusmatte und Plastikfolie entfernen und mit einem scharfen (!) Messer in vier gleichmaessige Roellchen schneiden. Mit dem Rest der Zutaten genauso verfahren. Die Rind und Rettich-Sushi entweder als Party-Haeppchen oder als Vorspeise servieren.

          Sushi (II) - das Omlett

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 10-12 Omletts

          8 Eier

          2 ts Salz

          2 2/3 tb Mehl

          Oel zum Backen

          2 2/3 tb Wasser

          Das Mehl, Wasser und Salz verruehren und die geschlagenen Eier hinzufuegen. Fett in eine 24cm-Pfanne geben und ueber mittlerer Hitze erwaermen. Gerade soviel Omlett-Masse in die Pfanne geben, dass der Boden duenn bedeckt ist. Mit rotierenden Bewegungen den Teig in der Pfanne gleichmaessig verteilen. Das Omlett ist fertig, wenn sich die aeusseren Kanten leicht nach oben biegen und die Oberflaeche anfaengt zu glaenzen.

          Achtung: das Omlett nicht wenden! Aus der Pfanne auf Pergamentpapier rutschen lassen und das naechste gute Stueck in Arbeit nehmen. Zwischen den einzelnen Omletts Papier legen, damit sie nicht zusammenkleben. Abkuehlen lassen und zur weiteren Verarbeitung beiseitestellen.

          Sushi Rind im Sack

          Categories: Gourmet Yield: 10 saecke

          Zutaten

          10 Duenne Omlett

          1/2 Zwiebel

          3 c Sushi-Reis

          1 tb Geroestete Sesamsamen

          200 g Rindergehacktes

          Blattspinat und/oder

          1/2 c Gekochte Erbsen

          Paprika-Schote

          Zum Braten

          2/3 ts Salz

          1/2 ts Mehl

          1/8 ts Pfeffer aus der Muehle

          Butterschmalz

          1/2 ts Soya-Sauce

          Die Zwiebel feinhacken und in der mit Butterschmalz gefetteten heissen Pfanne hellbraun anduensten. Das Rinderhack hinzugeben und garen. Wenn das Hack soweit ist, mit Salz, Pfeffer und der Soyasauce wuerzen und die Konsistenz mit dem Mehl veraendern. An die Seite stellen und abkuehlen lassen.

          Derweil in einer grossen Schuessel den Sushi-Reis mit den gekochten Erbsen, den groesteten Sesamsamen gut vermengen. Die abgekuehlte Fleischmasse hinzufuegen und und noch mal kraeftig durchmischen.

          Omlett auf der Arbeitsplatte ausbreiten (schoen glattstreichen:-)! Mit einem Eiskugelformer eine Kugel aus der RindergehacktesSushiReisErbsen-Masse formen und in der Mitte des Omlett plazieren. Die aeusseren Kanten des belegten Omlett hochnehmen (also zum Sack formen) und mit gekochten Paprikastreifen oder gekochtem Blattspinat zubinden.

          Wer noch mehr fuer's Auge tun will, zupft das Omlett ueber der Bindestelle vorsichtig auseinander und legt als Tuepfelchen auf dem Sack eine rotglaenzende Cocktail-Kirsche ein.

          Viel Spass!

          Sushi Wiener und Kaese

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 4 taschen

          2 Duenne Omlett

          2 Wiener Wuerstchen (12 cm)

          1 1/2 c Sushi-Reis

          70 g Emmentaler

          Die Wuerstchen und die Omlett halbieren, den Kaese in ca 1,5 cm breite Streifen schneiden. Jeweils 1/4 des Sushi-Reis in die Mitte der halbierten Omlett geben, Wuerstchen- und Kaesestreifen darauf und die Omletthaelften zu einer dreieckigen Tasche falten.

          Sushi Salat und Salami

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 4 taschen

          2 Duenne Omlett

          2 sl Salami

          1 1/2 c Sushi-Reis

          2 Blaetter gr. Salat

          Die Salatblaetter und die Omlett halbieren, die Salami-Scheiben in ca. 7 mm breite Streifen schneiden. Jeweils ein Viertel des Sushi-Reis in die Mitte der Omletthaelften geben, je ein halbes Salatblatt und ein Viertel der Salamischeiben auf den Reis legen. Die Omlett zu einer dreieckigen Tasche falten.

          Sushi Teriyaki-Sauce

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Saucen Yield: 1

          4 tb Soja-Sauce

          2 ts Geriebener Ingwer

          1 tb Mirin (suesser Reiswein)

          1 ts Salz

          1 Zehe Knoblauch

          Soja-Sauce, den suessen Reiswein, Salz und den geriebenen Ingwer in ein Gefaess geben, gepressten Knoblauch dazu - fertig.

          Die Sauce reicht zum Marinieren von etwa 0,5 kg Fleisch und ist im Kuehlschrank 1 Woche haltbar.

          Sushi -die Torte

          *Hallo zusamen*,

          hier geht's weiter mit der Sushi-Kueche!

          ---------- Recipe via Meal-Master (tm) v8.00

          Categories: Gourmet Yield: 6 port

          2 Duenne Omlett

          1 Schlangengurke

          3 1/2 c Sushi-Reis

          3 sl Kaese

          500 g Rindergehacktes

          1 tb Geraspelte Zitronenschale

          Mayonaise

          1 tb Geroestete Sesamsamen

          Pakrika-Pulver

          1/2 Zwiebel

          1/4 c Gekochte Erbsen

          Zum Braten

          1 tb Oel

          1 ts Soya-Sauce

          1 1/4 ts Salz

          1 ts Mehl

          1/4 ts Pfeffer aus der Muehle

          Die halbe Zwiebel feinhacken und in dem heissen Oel hellbraun duensten. Das Rindergehackte zufuegen und garen. Danach mit dem Salz, Pfeffer und der Soya-Sauce wuerzen, mit dem Mehl binden. Vom Feuer nehmen und abkuehlen lassen.

          Den Boden einer Springform 18 cm X 5,5 cm herausnehmen und die Omlett auf die Groesse des Bodens zurechtschnippeln. Die Abschnitte in feine Streifen schneiden.

          Teigabschnitte, Zitronenschalen-Raspel und die Sesam-Samen mit dem Reis sorgfaeltig vermanschen.

          Auf den Grund der Springform eines der beiden Omlett legen und die Haelfte der abgekuehlten Fleischmasse gleichmaessig darauf verteilen. Die halbe Menge der gekochten Erbsen auf das Fleisch schichten. Darauf die Haelfte des Sushi-Reis verteilen. Als Zwischenschicht die Kaesescheiben auflegen. Als naechste Schicht den Rest der Fleischmasse hinzufuegen, darauf die restlichen Erbsen verteilen, mit dem zweiten Omlett abdecken. Hierauf kommt der uebriggebliebene Reis. Alles fest in die Form pressen. Die gefuellte Form mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und mindestens 30 Minuten im Kuehlschrank durchkuehlen lassen.

          Nach dem Kaelteschock die Folie abziehen und einen grossen Teller auf die Form geben - stuerzen (die Form natuerlich)!

          Zum Garnieren die Gurke in laengliche Scheiben schneiden und die Torte damit sternfoermig belegen. Mayonaise dekorativ auftragen und mit dem Paprikapulver farbliche Akzente setzen. Rund um die Torte angeordnete Petersielienroeschen und Radieschen verschoenern das Aussehen unserer Sushi-Torte ungemein.

          Noch 'nen Tip:

          Zum Aufschneiden unbedingt ein sehr, sehr, sehr .... scharfes Messer nehmen. Wir wollen ja nicht, dass die einzelnen Tortenstueckchen zerfallen!

          Viel Spass!

          Rinder-Curry in Kokossauce

          Siehe auch Fernöstliche Rezepte - Reis

          500 g Rinderlende
          2 El Öl
          Salz, Pfeffer
          1 große Zwiebel
          1 Tl feingehackter Ingwer
          1 Tl feingehackter Knoblauch
          1 El grüne Currypaste
          ¼ l Kokosmilch
          Minzeblätter

          Ds Fleisch in fingerstarke Streifen schneiden, im heißen Öl scharf anbraten, dabei salzen und pfeffern, dann beiseite stellen.

          Im verbliebenen Fett die in Ringe geschnittenen Zwiebel, Ingwer und Knoblauch anbraten. Bevor sie Farbe annehmen, die Würzpaste zufügen und mitrösten. Mit der Kokosmilch auffüllen. leise 10 Minuten köcheln. Dabei immer wieder rühren, damit sich alles zu einer dicken Sauce verbindet.

          Das Fleisch wieder hinzufügen. Abschmecken und mit Minze bestreuen.

          Lamm-Curry mit Tomate

          Siehe auch Fernöstliche Rezepte - Reis

          800 g Lammfleisch (Keule)
          2 El Öl
          Salz, Pfeffer
          2 große Zwiebeln
          1 gehäufter Tl gehackter Ingwer
          1 gehäufter Tl gehackter Knoblauch
          1 El rote Currypaste
          1 kleine Dose geschälter Tomaten
          3-4 El Zitronensaft
          2-3 frische rote oder grüne Chilischoten

          Das Fleisch in Würfelschneiden. Im heißen Öl auf allen Seiten kräftig anbraten, dabei Salzen und pfeffern. Die feingehackten Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch zufügen. Unter Rühren andünsten. Die Currypaste hineinrühren - so lange auf starkem Feuer rühren, bis alles davon überzogen ist.

          Tomaten samt Saft dazugeben, mit Zitrone, Salz ubd Pfeffer würzen. Die entkernten, gewürfelten Chilis unterrühren, wenn Ihr Schärfe liebt; sie ganz mitkochen, wenn Ihr es milder mögt müßt Ihr sie wieder entfernen. Eine ganze Stunde bei kleiner Hitze schmoren.

          Gelber Lauch

          Siehe auch Fernöstliche Rezepte - Reis

          4 gleich starke Lauchstangen
          2 El Öl
          1 Tl Kreuzkümmel
          1 Tl Kurkuma
          1 Tl gehackter Ingwer
          1 Tl grüne Currypaste
          Salz, Pfeffer, Zucker

          Den Lauch gründlich waschen, schräg in Stücke von 4 cm schneiden.

          In heißem Öl anbraten. Dabei den im Mörser pulverfein zerstoßenen Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer und Currypaste zufügen. Salzen, pfeffern und mit Zucker würzen. So lange alles wenden und drehen, bis alles gelb leuchtet.

          Ganz wenig Wasser angießen und zugedeckt noch ca. 10 Minuten sanft schmoren.

          Erdnußfisch

          Siehe auch Fernöstliche Rezepte - Reis

          400 g Fischfilet (Kabeljau)
          Zitronensaft
          Salz
          1 El Maisstärke
          2 El Öl
          1 Tl Sesamöl
          Pfeffer
          1 Tl gehackter Knoblauch
          1 Tl gehackter Ingwer
          2 El Sojasauce
          2 El Erdnußbutter
          125 ml Kokosmilch
          Korianderblätter

          Den Fisch in große Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, salzen und eine halbe Stunde im Kühlschrank marinieren. Schließlich abtrocknen, mit Stärke überpudern und im heißen Öl rasch rundherum anbraten. Dabei salzen und pfeffern. Die Fischwürfel herausheben und beiseite stellen.

          Im Bratfett Ingwer und Knoblauch andünsten, Sojasauce, Ernußbuter und Kokosmilch angießen. Verrühren und langsam eerhitzen. Die Sauce soll dich und cremig wirken. Abschmecken und über die Fischwürfel gießen. Großzügig Korianderblätter darüberstreuen.

          Ingwerduftende Hähnchenschenkel

          Siehe auch Fernöstliche Rezepte - Reis

          4-5 Hähnchenschenkel
          2 Tl rote Currypaste
          2 El Öl
          1 Tl Sesamöl
          1 Zwiebel
          1 Tl gehackter Ingwer
          1 Tl gehackter Knoblauch
          Salz
          Pfeffer
          Zucker

          Die Hähnchenschenkel im Gelenk in Ober- und Unterschenkel teilen, mit der Currypaste kräftig einreiben und 1 Stunde marinieren.

          Öl erhitzen. Dann feingehackte Zwiebel, Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Die Currypaste von den Hähnchenstücken streifen und beiseite stellen.

          Die Stücke kroß auf allen Seiten anbraten, bevor die abgestreifte Currypaste, mit etwa 125 ml Wasser verquirlt, wieder angegossen wird. Alles salzen, pfeffern, mit Zucker würzen.

          Zugedeckt bei nunmehr leiser Hitze noch 15 Minuten ziehen lassen.

          Außerdem serviert man zur Reistafel verschiedene gebackene Hülsenfrüchte und Curry-Nüsse. Ihr könnt jede Sorte dafür verwenden - Erbsen, Linsen und Kichererbsen schmecken besonders gut. Man kann dasselbe auch mit Nüssen tun, mit geschälten Mandeln, ungerösteten Erdnüssen oder mit Cashew-Kernen. Die Knabbereien halten sich ein paar Tage - am besten hebt Ihr sie in gut schließenden Dosen auf

          150 g Erbsen, Linsen oder Kichererbsen, Mandeln, Erdnüsse oder Cashew-Kerne
          Öl zum fritieren
          1 El Currypulver
          1 Tl Salz

          Die Hülsenfrüchte großzügig mit Wasser bedeckt, über Nacht einweichen und quellen lassen (Nüsse brauchen nicht eingeweicht werden). Abgießen, abtropfen lassen und zwischen Tüchern gründlich trocken rubbeln.

          Im heißen Fett knusprig backen, gut abtropfen, Currypulver und Salz darüberstreuen, durchschütteln, damit alles gut eingehüllt wird.

          Wenn Ihr alle hier aufgeführten Gerichte zubereitet, könnt Ihr zu Eurer Reistafel sechs bis acht personen einladen. Falls Ihr eins oder zwei weglasst , sind die Portionen für vier bis sechs Gäste richtig. Die einzelnen Gerichte lassen sich gut vorbereiten, nehmen auch das Aufwärmen nicht übel!

          Dann mal los und guten Appetit!

          Indian Curry

          Claudia Schuster, 96-08-02       ( 2 Personen)

          1 Handvoll Kartoffeln
          400g Huehnerbrustfilet
          ½ Dose Kokossahne
          Saft einer ½ ausgepressten Limone
          Gelbe Currypaste (gibts im asiat. Lebensmittelgeschaeft)
          1 EL Fischsauce (kann durch Limonensaft ersetzt werden)
          1 Prise Zucker
          Erdnuesse
          Salz

          Kartoffeln waschen, schaelen, in mittelgrosse Stuecke schneiden und in reichlich Oel kurz ausbacken.

          Das Fleisch in mundgerechte Stuecke schneiden und kurz in wenig Oel anbraten. Die Kartoffeln, die Kokossahne ( evtl. nur die Haelfte nehmen und mit Wasser verduennen), Salz, Zucker und 1-2 EL Currypaste (Vorsicht: sehr scharf) dazugeben und kurz aufkochen. Evtl. noch ein bisschen Wasser dazugeben.

          Zum Schluss den Limonensaft dazu und die Erdnuesse beim Anrichten darueberstreuen. Mit Basmatireis servieren.

          Chinatopf, der ganz, ganz lecker ist

          From: PurzelBW@GMX.DE
          To: <ulzen@zedat.fu-berlin.de>
          Subject: Rezept
          Date sent: Sat, 14 Aug 1999 13:35:46 +0200

          Hier mal ein Rezept von mir!! Vielleicht gefällt es ja

          Gruß
          Britta

          Zutaten

          1 1/2 Pfund Gehacktes halb und halb
          1 Gemüsezwiebel
          je 1 rote, gelbe, grüne Paprika
          1 Dose Mais
          1 Dose geschälte Tomaten
          1 Dose Bambussprossen
          1 Dose Sojakeimlinge
          1 Glasnudeln (darauf achten, daß es nicht die, mit Fischgeschmack sind

          Gewürze

          Klare Gemüsebrühe
          Sambal Oelek
          Salz
          Pfeffer
          China-Gewürz
          Tabsasco
          Soja-Soße
          Worchester Soße

          Zubereitung

          Zuerst die Zwiebeln und die Paprika in grobe Würfel schneiden. Alle Dosen öffnen und Inhalte abspülen. Glasnudeln, nach Anweisung zubereiten. Gemüsebrühe (ca 1 Liter) zubereiten.

          Gehacktes mit Olivenöl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln zugeben. Fertige Gemüsebrühe zugeben, bis alles bedeckt ist.

          Dann die Bambussprossen, Paprika, geschälte Tomaten, Glasnudeln und Mais zugeben. Gewürze dazugeben (nach gut dünken).
          Aufkochen lassen!
          Als allerletztes die Sojakeimlinge dazugeben. Nochmals aufkochen lassen. Wenn alles gut durchgezogen ist, nochmals abschmecken, dann servieren.

          So ein Rezept, kann man gut einen Tag vorher zubereiten.

           

           

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