DESSERT

          Marzipan

          > Ich esse furchtbar gerne Marzipan und das ist ja auch
          > kein Problem in der Weihnachtszeit. Aber sonst ist es
          > etwas schwerer zu beschaffen. Und ich wollte sowieso
          > schon lange mal versuchen, dieses leckere Zeug
          > selbst zu machen.
          > Also, kann mir jemand ein Rezept geben und genau
          > erklaeren, was man tun muss ?
          > Ich hoffe, es gibt jemanden, der das schon einmal
          > gemacht hat, oder der weiss wie das geht.

          Also ich verwende immer folgendes Rezept:

          Zutaten:

          250 g suesse Mandeln
          200 - 250 g Puderzucker (je nach dem wie suess Du es magst)
          ein Flaeschchen Bittermandeloel-Aroma (Alternativ solllen auch 2 Bittermandeln gehen- habe ich aber noch nie gemacht)
          ca. 100 ml (eher weniger) Rosenwasser (gibts in der Apotheke)

          Machinenpark:

          elektrische Kaffemuehle (z.B. von Kr*ps)
          eine Schuessel
          ein feines Sieb

          Zubereitung:

          1. Die Mandeln schaelen. Dazu die Mandeln ganz kurz aufkochen (nicht garen!!!!), so dass sie einfach zu schaelen sind. Dann schaelen und gut abtrocknen.(Am Besten ueber Nacht auf eine Tuch zum Trocken ausbreiten.)

          2. Die Mandeln in der Kaffemuehle fein mahlen und in eine Schuessel geben. (Dabei bitte die Muehle nicht ueberbelasten. Die Motoren der Dinger sind nur fuer Kurzzeitbetrieb ausgelegt. Also immer eine Minute Pause zwischen den Chargen.)

          3. Puderzucker durch das Sieb hinzugeben, damit er nicht klumpt. Den Puderzucker und das Mandelmehl gut durchmischen.

          4. Einen Essloeffel Rosenwasser und das Flaeschchen Bittermandeloel hinzugeben. Durchkenten. Noch soviel Rosenwasser hinzugeben, dass sich eine zarte Masse ergibt. Fertig.

          Noch ein Hinweis:

          Du kannst natuerlich auch Mandelsplitter oder aehnliches statt der ungeschaelten Mandeln nehmen, aber das macht die Sache natuerlich ein ganzes Stueck teuerer.

          Hoffentlich schmeckt es Dir, so gut wie mir.


          Dein Rezept ist zumindest einfacher als meins (ich habe es nach langer Suche - weil seit einer Ewigkeit nicht mehr gebraucht, macht zuviel Arbeit :-( - wieder gefunden):

          Marzipan-Rohmasse

          500 g Mandeln, blanchiert abgezogen und abgetrocknet
          500 g Zucker
          5 dl Wasser
          1 1/4 dl Frischer Orangensaft

          Marzipan

          Marzipan-Rohmasse
          Zucker
          Rosenwasser

          Marzipan-Rohmasse

          Die Mandeln drei- oder viermal durch die Muehle geben (sie muessen ganz fein gemahlen sein).

          Wasser mit dem Zucker aufkochen, die gemahlenen Mandeln und die Orangensaft zugeben und kochen, bis die Masse saehmig wird . Staendig ruehren.

          Ein Blech mit Zucker pudern, die Marzipan-Rohmasse ausbreiten und kuehlen lassen. Luftdicht verpacken und an einem kuehlen und trockenen Ort mindestens eine Woche ruehen lassen.

          Marzipan

          Etwa gleiche Mengen Marzipan-Rohmasse und Zucker (anpassen je nach Geschmack) und einige Tropfen Rosenwasser miteinander 20 Minuten verkneten.

          Ich wuerde es aber empfehlen, den Marzipan doch fertig zu kaufen :-))


          Title: Marzipanmasse

          Categories: Backen

          Servings: 1

          500 g Mandeln

          500 g Puderzucker

          1 tb Rosenwasser

          Die Mandeln ueber Nacht in kaltem Wasser einweichen, am naechsten Tag abziehen, in einem Tuch trockenreiben, mit dem Puderzucker fuenfmal durch die Mandelmuehle geben bis sie ganz fein sind, dann gibt man das Rosenwasser dazu ruehrt die Masse auf dem Feuer, bis sie sich zusammenballt und ziemlich trocken ist. Erkaltet gibt man die Marzipanmasse nochmals durch die Mandelmuehle und knetet gut durch.


          Braun-Marzipan

          Categories: Gebaeck Servings: 1

          3 Eiweiss

          300 g Mandeln, UNGESCHAELT

          100 g Zartbitterkuvertuere

          200 g Zucker

          2 tb Rosenwasser

          Zum Garnieren

          Kandierte Fruechte

          Puderzucker

          Beachten: das Marzipan ist zum alsbaldigen Verzehr bestimmt (wegen der Eiweisse)

          Mandeln sehr fein reiben, Zartbitterkuvertuere sehr fein reiben (je feiner, umso feiner ... !!).

          Eiweiss steif schlagen. Mit geriebenen Mandeln, geriebenen Kuvertuere, Zucker und Rosenwasser vorsichtig jedoch gruendlich mischen.

          Zucker auf die Arbeitflaeche streuen, portionsweise ausrollen. Beliebige Formen ausstechen, nach Belieben mit kandierten Fruechte garnieren.

          Auf ein mit Zucker bestreutes Backblech legen und im auf 140° C vorgewaermten Ofen ca. 30 Minuten backen.


          Walnussmarzipan

          Categories: Gebaeck Servings: 1

          250 g Walnusskerne

          250 g Puderzucker

          4 tb Rosenwasser

          Die Walnuesse sehr fein mahlen, mit dem Puderzucker vermischen. Diese Masse in einen Kochtopf geben, mit dem Rosenwasser mischen und bei schwacher Hitze ruehren, bis sich die Masse zusammenballt.

          Abkuehlen lassen, entsprechend weiterverarbeiten.


          Haselnussmarzipan

          Categories: Gebaeck Servings: 1

          125 g Mandeln, gehaeutet

          125 g Haselnuesse, leicht geroestet

          250 g Puderzucker

          6 Tropfen Bittermandelaroma

          3 tb Rosenwasser

          Mandeln und Haselnuesse sehr fein mahlen. Puderzucker untermischen und alles nochmals im Mixer puerieren. Mit Bittermandelaroma und Rosenwasser mischen, alles mit den Haenden fest verkneten, vor der Weiterverarbeitung mindestens 1 Stunde kuehl stellen.

          Verarbeitungsbeispiel:

          Die Arbeitsflaeche mit Zucker bestäuben, die Marzipanmasse gut 1 cm dick ausrollen, in Wuerfel schneiden.

          Dunkle Kuvertuere nach Vorschrift vorbereiten (fuer die obige Menge Marzipan: etwa 200 g Kuvertuere), abkuehlen lassen. Die Marzipan-Wuerfel mit Hilfe einer Pralinengabel in die Kuvertuere tauchen, auf ein Pralinen-Abtropfgitter setzen, Kuvertuere gut einziehen lassen. Mit halbierten Mandeln garnieren. Kuehl stellen.

          Nuss-Schmoräpfel

          Hallo

          Das folgende Rezept hat vor allem bei Kinder Erfolg, bei mir zumindest aber auch :-)

          MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.01

          Categories: Suessspeise, Warm, Apfel Yield: 4 servings

          120 g Baumnusskerne fein gehackt (*)

          100 g Vollrohrzucker; (1)

          1 ts Zimt

          8 lg Aepfel; geschaelt, Kerngehaeuse ausgestochen

          1 Zitrone; Saft

          70 g Butter; fluessig

          60 g Vollrohrzucker; (2)

          30 g Butter; kalt

          40 g Rosinen

          2 Zimtstengel

          3 dl Apfelsaft


          (*) Siehe auch Sonstiges - Was sind Baumnüsse?


          Nusskerne mit dem Zucker (1) und Zimt mischen.

          Die Aepfel nach dem Schaelen sofort mit Zitronensaft betraeufeln, grosszuegig mit der fluessigen Butter bestreichen und in der Nussmischung waelzen, fest andruecken.

          Die Aepfel in eine Gratinform stellen.

          Den Zucker und die kalte Butter mit einer Gabel vermischen, die Rosinen beifuegen und gut vermengen. Die Aepfel damit fuellen.

          Jeweils eine halbe Zimtstengel in die Mitte der Fuellung jedes Apfels setzen, die restliche Butter daruebertraeufeln.

          Den Apfelsaft in die Form giessen, die Aepfel im 200 Grad heissen Ofen 30 Minuten backen.

          Warm servieren.

          Türkische Süßigkeiten

          MB> ein Freund von mir hat Interesse an tuerkischen

          MB> Suessspeisen und nach seiner Schilderung habe

          MB> ich auch Appetit bekommen. Hat jemand von Euch

          MB> vielleicht Rezepte? Am meisten interessieren ihn

          MB> die Rezepte fuer Baklava und Tulumba. Andere

          MB> Rezepte sind aber auch willkommen.

          Hier sind vier Rezepte fuer tuerkische Suessigkeiten und Desserts. Nach dem Genuss Zaehne putzen nicht vergessen! Die Rezepte stammen aus einem in der Tuerkei in deutscher Sprache erschienenen Kochbuch.

          Hazir Yufkadan "Baklava" - Nusskuchen

          Fuer den Sirup:

          3 Glaeser Zucker

          3 Glaeser Wasser

          Saft einer halben Zitrone

          Teigplatten

          250 g Fett

          2 Glaeser geriebene Walnuesse

          Fuer den Teig:

          500 g Yufka - vorgebackene

          Wasser und Zucker zum Kochen bringen, Zitronensaft zufuegen und 10 Minuten weiterkochen lassen. Schaum mit dem Schaumloeffel abschoepfen. Abkuehlen lassen.

          Eine grosse Auflaufform oder die Fettpfanne des Backofens einfetten. Fett in einem Topf zerlassen. 1 Platte Yufka auf die Fettpfanne legen, ueberstehende Raender abschneiden und mit verwenden. Die Teigplatte mit dem Fett bestreichen und so fortfahren, bis die Haelfte der gesamten Teigplatten verbraucht ist. Die Nuesse darueber streuen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die restlichen Platten jeweils auf die Nuesse legen und je Lage wieder mit Fett bestreichen, auch die oberste Platte.

          Mit einem scharfen Messer 3 x 3 cm grosse, rechteckige Stueckchen anschneiden. In den Backofen schieben und ca. 20-25 Minuten backen, bis die Oberflaeche goldbraun ist. Das Gebaeck aus dem Ofen nehmen und noch heiss mit dem abgekuehlten Sirup begiessen.

          Abkuehlen lassen und vorsichtig die vorgeschnittenen Vierecke durchschneiden und servieren.

          Lokma

          3 Glas Mehl

          1 EL Zitronensaft

          3 Glas Zucker

          1 Prise Salz

          1 TL Hefe

          2 Glaeser Oel zum Ausbacken

          2 EL zerschmolzene Butter

          Hefe und 1 TL Zucker in einem EL warmen Wasser aufloesen. Mehl, geschmolzene Butter und eine Prise Salz hinzufuegen. Nach und nach Wasser zugiessen und zu einem weichen Teig kneten. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Platz ca. 3 Minuten gehen lassen.

          Drei Glaeser Zucker und drei Glaeser Wasser 15 Minuten lang kochen, bis ein duenner Sirup entsteht. Oel in einer Pfanne erhitzen.

          Zwischen dem Zeigefinger und Daumen aus dem Teig Kuegelchen formen. Die Baellchen mit einem geoelten Loeffel aufheben und ins erhitzte Oel geben. Die Baellchen goldbraun ausbacken. Auf Fettpapier eine Minute abtropfen lassen, dann in den erkalteten Sirup tauchen, ein paarmal umruehren, so dass der Sirup gut einzieht. Warm oder kalt servieren.

          Tulumba Tatlisi - Spritzkuchen in Zuckersirup

          Sirup:

          100 g Fett

          750 g Zucker

          4 Eier

          Saft einer halben Zitrone

          1 TL Salz

          1/2 L Wasser

          1 TL Zucker

          Fuers Gebaeck:

          Reichlich Oel zum Ausbacken

          250 g Weizenmehl

          Aus Wasser und Zucker einen Sirup kochen, mit Zitronensaft abschmecken und weitere 10 Minuten einkochen lassen. Schaum abnehmen. Erkalten lassen. 1/4 L Wasser zugiessen un aufkochen lassen. Das Mehl einrieseln lassen und alles gut verruehren. Auf kleiner Flamme 10 Minuten den Teig ruehren, erkalten lassen. Anschliessend die Eier nach und nach unter den Teig geben und 10 Minuten gut duchkneten.

          In der Zwischenzeit das Oel in einer Pfanne erhitzen. Teig in einen Spritzbeutel mit grosser Sterntuelle in das heisse Oel spritzen. Ca. 2-3 Minuten ausbacken, die Spritzstuecke muessen von allen Seiten gleichmaessig braun sein. Spritzkuchen mit einem Schaumloeffel aus dem Fett nehmen, abtropfen lassen und in den Sirup geben.

          Nach 10 Minuten die Spritzkuchen aus dem Sirup nehmen und servieren.

          Yogurt Tatlisi - Joghurt-Kuchen

          Fuer den Sirup:

          200 g Puderzucker

          1 Kg Zucker

          Schale einer Zitrone, gerieben

          1 L Wasser

          250 g Joghurt

          Saft einer halben Zitrone

          200 g Mehl

          Fuer den Kuchen:

          1 Tuetchen Backpulver

          2 Eier

          7 EL Oel

          Wasser und Zucker zum Kochen Bringen, Zitronensaft zufuegen. Falls notwendig, abschaeumen. Wird heiss ueber den Kuchen gegeben, also erst zubereiten, wenn der Kuchen backt.

          Eier und Puderzucker verruehren, Joghurt zugeben und gut durchruehren. Geriebene Zitronenschale, Mehl und Backpulver vermischen und gesiebt in den Teig einruehren. Zum Schluss das Oel beigeben. Den Teig in eine gefettete Springform geben.

          Den Backofen auf 180 Grad erhitzen und den Kuchen darin 50 Minuten abbacken. Den Kuchen aus der Form loesen, in eine Fettpfanne geben und erkalten lassen. Den heissen Zuckersirup gleichmaessig aud die Kuchenoberflaeche verteilen, abgedeckt 30 Minuten einziehen lassen.

          Mousse au chocolat - ganz einfach!

          Hier was fuer die Schleckermaeuler unter Euch! Total schnell und einfach zuzubereiten, und _lecker_! :-)

          Categories: Desserts, Schokolade, Einfach Yield: 4

          100 g Zartbitter-Schokolade

          2 tb Butter

          3 Eier

          3 tb Zucker

          Die Schokolade zusammen mit der Butter schmelzen. (Das geht am besten in der Mikrowelle!). Die Eier trennen. Eigelbe mit 2 EL Zucker sehr schaumig ruehren. Eiweisse mit dem restlichen Zucker zu steifem Schnee schlagen.

          Die leicht abgekuehlte, aber noch fluessige Schokoladen-Butter-Masse unter den Eigelbschaum ziehen und den Eischnee unterheben. In eine Schuessel fuellen und im Kuehlschrank mind. 60 Minuten fest werden lassen.

          Die Mousse au chocolat haelt sich im Kuehlschrank mind. 24 Stunden.

          Pro Person etwa 290 Kalorien/1210 Joule.

          Tips für Schokoladendesserts

          Und jetzt ein paar Infos rund um die Schokoladendesserts...

          Schokolade im Wasserbad schmelzen:

          Die Schokolade in kleine Stuecke brechen und in eine Schuessel geben. Metallschuesseln leiten die Waerme am besten. In einen weiten niedrigen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Schuessel ins Wasserbad stellen. Unter Ruehren die Schokolde schmelzen lassen. Sie kann auch bei 600 Watt in der Mikrowelle geschmolzen werden.

          Schokolade raspeln:

          Auf einer Reibe wird die Schokolade je nach Groesse der Loecher feiner oder groeber gerieben. Fuer den Blitzhacker wird die Schokolade zuerst mit der Hand in groessere Stuecke gebrochen. Dann wird die Schokolade mit dem Blitzhacker wie gewuenscht zerkleinert.

          Schokolade in Milch oder Sahne aufloesen:

          Die Fluessigkeit in einen Topf geben und bei schwacher Hitze erwaermen. Die Schokolade in kleine Stuecke brechen und in die Fluessigkeit geben. So lange Ruehren, bis sich die Schokolade voellig aufgeloest hat.

          Nocken abstechen:

          Zwei Essloeffel in kaltes Wasser tauchen. Mit den feuchten Essloeffeln von der Schokoladenspeise Nocken abnehmen. Die Nocken dekorativ auf Dessertteller setzen.

          Schokoladenspeise stuerzen:

          Mit einem glatten Messer am Rand der Schuessel entlangfahren. Die Schuessel bis zum Rand kurz in heisses Wasser tauchen. Die Schokoladenspeise auf eine Platte stuerzen und verzieren.

          Schokoladentorte ueberziehen:

          In einem kleinen Topf die Orangenmarmelade erwaermen, bis sie streichfaehig ist. Dann auf die Torte auftragen. Die Kuvertuere grob zerkleinern und in eine Schuessel geben. Im Wasserbad oder nach Packungsvorschrift bei 600 Watt in der Mikrowelle schmelzen lassen. Die Kuvertuuere mit einem breiten Messer gleichmaessig auf der Torte verteilen.

          So, das wars fuer heute... Karin

          Topfenpalatschinken mit Powidl

          Hallo All,

          Categories: Auflauf, Nachspeise Yield: 4 servings

          Teig

          100 g Mehl

          1/8 l Milch

          1/16 l Sahne

          2 Eier

          1 ds Salz

          1 ts Zucker

          1 tb Oel

          Fuellung

          50 g Butter

          100 g Zucker

          1/4 ts Salz

          1 Zitronenschale, abgerieben

          2 Eigelb

          400 g Topfen

          2 Eiweiss

          180 g Powidl

          Royale

          1 Ei

          1/16 l Sahne

          1 tb Zucker

          Das Mehl in eine Schuessel geben und mit der Milch, der Sahne und den Eiern verruehren. Mit dem Salz und dem Zucker wuerzen dann das Oel zufuegen. Den Teig kraeftig durchruehren (er darf keinerlei Kluempchen haben) und anschliessend gut eine Stunde ruhen lassen, damit das Mehl entsprechend ausquellen kann.

          Vor dem Backen den Teig noch einmal kurz durchruehren und, wenn er zu dick geworden seine sollte, einige Loeffel Milch zufuegen. Er soll sich ganz duennfluessig in der Pfanne verteilen. In einer Pfanne von 18 cm Durchmesser mit Butter aus dem Teig nacheinander 8-10 Palatschinken backen. Die kleinen duennen Pfannkuchen auf einen Teller schichten und warm halten.

          Fuer die Fuellung die weiche Butter mit der Haelfte des Zuckers, dem Salz und der abgeriebenen Zitronenschale schaumig ruehren. Dann die Eigelbe und den Quark darunterruehren. Die Eiweisse mit dem Rest des Zuckers zu steifem Schnee schlagen und unter die Quarkmasse ziehen. Eine runde oder ovale Form mit Butter ausstreichen und einen der Pfannkuchen als Boden hineinlegen. Die uebrigen Pfannkuchen auf einer Arbeitsflaeche ausbreiten und duenn mit dem Powidl bestreichen. Dann die Quarkmasse darauf verteilen und glattstreichen.

          Die Pfannkuchen aufrollen. Jede Rolle vorsichtig (damit die Fuellung nicht herausquillt) in 3-4 gleichlange Stuecke schneiden. Diese aufrecht in die Form stellen.

          Fuer die Royale das Ei mit der Sahne und dem Zucker verquirlen und ueber die Palatschinken giessen. Das Ganze mit Butterfloeckchen besetzen und im vorgeheitzten Backofen auf der Mittelschiene bei 200 Grad etwa 25 Minuten hellbraun backen. Mit Puderzucker besieben und sofort servieren.

          mfg Hartmut


          Hallo Hartmut

          [...]

          HB> 180 g Powidl

          Koenntest Du, bitte, mehr zu dieser Zutat 'Powidl' erzaehlen ?

          Salut , Rene


          Hallo Rene,

          ich bin zwar nicht der Hartmut, sondern der Ulli,

          aber: Powidl = Pflaumenmus.

          Der Ausdruck stammt aus der K&K-Donaumonarchie und wird IMHO in Oesterreich und den wenigen, noch deutsch sprechenden Tschechen verwendet.

          Ein bekanntes Gericht sind z.B. Powidelknoedel.

          Tschuess Ulli


          Hi Rene!

          RG> Koenntest Du, bitte, mehr zu dieser Zutat 'Powidl' erzaehlen ?

          Mein dtv-Kuechenlexikon gibt dazu an:

          Powidl: boehmische Bezeichnung fuer ungezuckertes Pflaumenmus

          Im Uebrigen an alle Koch-fans: Dieses Lexikon im dicken Taschenbuchformat kann ich nur empfehlen. Ich zitiere mal den Aufdruck der Rueckseite: "7000 alphabetisch geordnete Stichwoerter erklaeren alles Wichtige und Interessante ueber Zubereitung, Herkunft und Geschichte von Speisen und Getraenken.

          Aus dem Inhalt:

          4000 Grund- und Spezialrezepte

          400 Begriffe der Kuechentechnik und Ernaehrung

          350 Getraenke

          140 Kraeuter und Gewuerze

          Das Buch ist urpruenglich im Kochbuchverlag Heimeran erschienen, ISBN 3-8063-1093-9 ausserdem als Taschenbuch bei dtv unter ISBN 3-423-03140-9

          Suesse *Heidi*

          Krokant

          Hi Sascha!

          Dein Wunsch ist mir Befehl ;-)

          Mandelkrokant natursuess:

          100g abgezogene Mandeln

          30g Butter

          30g Bluetenhonig

          20g Ahornsirup

          Zubereitungszeit: ca. 2 1/4 Std (davon 2 Stunden Kuehlzeit)

          Die Mandeln grob mahlen. In einer moeglichst schweren Pfanne _ca 28cm die Butter, den Honig und den Sirup zerlaufen und aufschäumen lassen. Die gemahlenen Mandeln auf 1* in die Pfanne geben und alles unter staendigem Ruehren bei kleiner bis mittlerer Hitze leicht karamelisieren lassen. Wenn die Mandeln beginnen, hellgoldbraun zu werden, die Pfanne vom Herd nehmen und die Masse darin noch 1-2 Minuten weiter ruehren. Den Krokant in der Pfanne abkuehlen lassen (sollte die Pfanne noch sehr heiß sein, den Krokant in eine kalte Pfanne umfüllen, damit er nicht weiter brauenen kann). Gelegentlich umruehren, damit er nicht zusammenklebt. Spaeter den Krokant mit einem Bratenwender vom Pfannenboden loesen und grob zerkleinern. Den Mandelkrokant VOELLIG auskuehlen lassen und in einem Schraubglas aufbewahren.

          LiL Stephie


          Hi Sascha!

          SK> Ich will Krokant machen und weiss nicht wie.

          SK> Nirgends was zu finden. Kann mir jemand weiterhelfen?

          Ich habe da was in meinen Kochbuechern gefunden:

          Fuer die Krokantbereitung muss man die Masse vorsichtig erhitzen und vor allem vom Feuer nehmen, bevor der angestrebte Braeunungsgrad erreicht ist, da Zucker die Hitze lange haelt und dabei noch nachbraeunt.

          zunaechst mal:

          MMMMM----- Meal-Master

          Title: Haferflockenkrokant

          Categories: Suessigkeiten Yield: eine nette kleine Potion zum Schleckern

          4 tb Haferflocken

          2 tb Zucker

          1 Vanillezucker

          2 tb Butter

          Alle Zutaten in einem Tigel verruehren und braeunen lassen, auf ein gefettetes Blech streichen und noch warm fein zerkruemeln oder in kleine Quadrate schneiden.

          MMMMM

          Oder Mandelkrokant:

          MMMMM----- Meal-Master

          Title: Mandelkrokant

          Categories: Suessigkeiten Yield: eine kleine Portion

          125 g Zucker

          150 g Mandeln; gehackt

          1 tb Butter

          1 Vanillezucker

          Alle Zutaten in einem Tiegel verruehren und braeunen lassen, auf ein gefettetes Blech streichen und noch warm fein zerkruemeln, oder in kleine Quadrate schneiden.

          MMMMM

          und noch ein Rezept:

          MMMMM----- Meal-Master

          Title: feiner Mandelkrokant

          Categories: Suessigkeiten Yield: 1 Portion

          150 g Mandeln; -200 g

          500 g Puderzucker

          30 g Ruebensirup

          Die Mandeln in heissem Wasser bruehen, abziehen und gut trocknen lassen, dann in feine Scheiben schneiden.

          Den Zucker in einer eisernen Pfanne unter staendigem Ruehren hellgelb werden lassen, den Sirup und die Mandeln daruntermischen, schuetteln und noch einige Zeit auf nicht zu heisser Platte belassen.

          Dann alles auf ein geoeltes Blech geben und mit einer Teigrolle gleichmaessig flach druecken und noch warm mit einem Messer in duenne Streifen schneiden. Nach Belieben mit fluessiger Kuvertuere ueberziehen und trocknen.

          MMMMM

          Suesse *Heidi*

          Überbackene Topfenpalatschinken

          Zutaten       max. 4 Personen

          200 g Mehl
          3 Eier
          Prise Salz
          3/8 l Mineralwasser
          50 g Butter
          400 g Sahnequark
          3 EL Zucker
          50 g Rosinen
          ½ Vanilleschote
          1 Eigelb
          1 EL Rum
          1/16 l saure Sahne
          60 g geröstete Mandelblättchen
          etwas Butter für die Form

          Zubereitung

          Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit den Eiern, dem Salz und dem Mineralwasser zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig zugedeckt 20-30 Minuten ruhen lassen. Eine feuerfeste Form mit Butter ausstreichen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Butter nach und nach in einer großen Pfanne erhitzen und aus dem Teig 4 gleich große Palatschinken braten.

          Die fertigen Palatschinken warm stellen. Den Quark mit dem Zucker verrühren. Die Rosinen heiß waschen, trockenreiben und mit dem herausgekratzten Vanillemark, dem Eigelb und dem Rum unter den Quark mischen. Die Palatschinken mit dem Quark füllen, aufrollen und in die Form legen. Die saure Sahne über die Palatschinken gießen und diese auf der mittleren Schiene im Backofen 20 Minuten überbacken. Vor dem Servieren mit den Mandelblättchen bestreuen.

          Pfannkuchen dünn braten!

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              <\  Tschau aus Berlin    AXEL 29.06.94
          

          Eierkuchen Chaporra

          Zutaten: 1-2 Personen

          100 g Mehl
          1/4 l Milch
          2 Eier
          30 g Zucker
          2 Bananen
          Prise Salz

          Zubereitung:

          Mehl mit 1/3 der Milch mischen, so daß ein dicker Brei entsteht. Die restliche Milch, Zucker und Salz unterrühren. Eier trennen, Eigelb unter den Teig mischen, Eiweiß schlagen und vorsichtig unterheben.

          1 EL Butter in der Pfanne schmelzen, etwas Teig in die Pfanne geben und in dünne (!) Scheiben geschnittene Bananen darauf verteilen. Noch eine dünne Schicht Teig darübergeben und so verteilen, daß die Bananenscheiben davon bedeckt sind. 7-8 Minuten in der offenen Pfanne anbräunen und dasselbe noch mal für die andere Seite.

          Vor dem Servieren mit Zucker bestreuen.

          Vorbereitungszeit: ¼ h
          Zubereitungszeit: ¼ h pro Eierkuchen

          Anmerkung: Anstelle der Bananen kann man auch Äpfel oder entsteinte Kirschen nehmen.

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              <\  Tschau aus Berlin    AXEL 29.01.95
          

          Nach meiner Indienreise kann ich hier noch eine Variante anbieten: Einen ganz normalen Eierkuchen herstellen und dann um eine Banane rollen. Mit Honig begießen und servieren. 95-11-17

          Apfelbettelmann

          Hallo Leute,

          liebt Ihr auch Rezepte aus Grossmutters Zeiten? Hier ist eins:

          MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v7.07

          Cat.: Dessert, Aepfel, Rosinen, Rum Servings: 4

          800 g Aepfel

          300 g Altbackenes Schwarzbrot mit Rinde, in Scheiben

          60 g Zucker

          1/4 t Zimt

          4 cl Rum

          100 g Rosinen

          Butter oder Margarine fuer die Form

          50 g Butter in Floeckchen

          Puderzucker

          1. Aus den Aepfeln ein dickes Mus kochen und abkuehlen lassen (evtl. Apfelmus guter Qualitaet aus dem Glas).

          2. Das Schwarzbrot reiben, auf ein Blech streuen und im vorgeheizten Herd bei 180 °C braeunen, dabei oefter umruehren. Abgekuehlt mit Zucker, Zimt und Rum vermischen.

          3. Eine kleine Backform (1,5 l Inhalt) mit Butter (Margarine) ausstreichen und schichtweise mit Broeseln, Rosinen und Apfelmus fuellen. Die unterste und oberste Schicht sollten Broesel sein. Die letzte Schicht mit den Butterfloeckchen belegen.

          4. Im vorgeheizten Herd bei ca. 180 °C (unterste Schiene) etwa 20 Min. backen. Vor dem Anrichten mit Puderzucker besieben und mit Vanillesauce servieren.

          Bis denn, Viviane

          Mousse au Nutella

          Hallo Stuemperkoeche !!

          Bei Gelegenheiten, wo man mal eben schnell was Essbares zaubern muss, weiss auch Stuempers Kochbuch Rat. Hab ich selbst schon mal ausprobiert! (wuerg) - Abgang !!

          Um Himmels willen, Besuch! Candida aus Bergisch-Gladbach mit ihrem unverfrorenen Hang zum Zuckerwerk! Doch ein Stuemper zagt im Suessen nie. Fleissig arbeitet er einen satten Negerkuss unters handwarme Nutella und tut,als ob nix waer.

          Zutaten:

          1 Glas Nutella (ersatzweise Zentis Nusspli)

          4 Kuehlschrankkalte Negerkuesse

          Wasser,ca. 100 Grad

          Gummibaerchen

          Fuer die Turbo-Version:

          Puddingpulver (Vanille)

          1 Glas Weisswein, weisser Rum

          Zubereitung :

          (1) = 1 EL Nutella in eine Schuessel und mit einigen Spritzern kochendes Wasser saemig ruehren.

          (2) = Negerkuesse wie ein hartes Ei schaelen (Haende in Eiswasser vorkuehlen). Rinde und Boden beiseite stellen.Das Weisse des Kusses wird nun mit der Gabel vorsichtig unter das Braune gehoben. Am Ende der Prozedur sollte eine marmorierte Masse in der Schuessel lauern.

          (3) = Rinde zerbroeseln und drueber streuen. Negerkussboden neckisch hineinstecken und servieren. Der Stuemper spitzt die Lippen und sagt : - " Muus o Nuettellah, Monscherie." -

          (4) = Sicherheitshalber Gummibaerchen zur einzigen Alternative erklaeren. Keine Sorge,Candida wird sich zur "Mousse au Nutella" entschliessen.

          (5) = Fuer die Kult-Version muss noch eine Sosse angeruehrt werden: Wein heiss werden lassen,vom Feuer nehmen und mit 1 TL Puddingpulver anruehren. Mit Rum verlaengern und sofoert ueber die Mousse kippen.

          So denn mal gutes gelingen beim Kuss-abhobeln ......

          Orign. By: (Kochbuch fuer Stuemper)

          Vanille= und Schokoladen=Pudding

          Einen schönen Tag,

          neben dem Kochlehrbuch von Alma Henschel aus der vorherigen Mail ( Rindsgulasch ) habe ich das Heft "Erprobte Rezepte" erstanden, auch so aus den 30er Jahren. Hier stieß ich auf das interessante Vanille-Pudding Rezept. Ich kenne das nur so: Milch heiß machen und Puddingpulver reinschütten. Hier wird es anders gemacht. Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, aber vielleicht tuts jetzt ja ein anderer.

          Vanille=Pudding

          Zutaten:

          1/2 l Milch
          2 Eier
          40 g Kartoffelmehl
          2 EL (40 g) Zucker
          1 Päckchen Vanillezucker

          Zubereitung:

          Die Milch mit dem Zucker und Vanillezucker zum Kochen bringen. Das Kartoffelmehl mit 2 Eßlöffel zurückgelassener kalter Milch glattrühren, unter ständigem Rühren zur Milch geben und aufkochen lassen. Den Topf vom Feuer nehmen, die verrührten Eigelbe darunterziehen und zum Schluß die zu Schnee geschlagenen Eiweiß daruntermengen.

          Schokoladen=Pudding

          Einen Pudding nach obigem Rezept bereiten. Statt des Vanillezuckers 30 g glattgerührten Kakao in die Milch geben.

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              <\  Tschau aus Berlin    AXEL 1995-08-17
          

          Gebackene Holunderblüten - im Juni

          Über all die exotischen Früchte, die uns von weit her selbst im "Tante-Emma-Laden" angeboten werden, haben wir Besonderes, das bei uns vor der Tür wächst, vergessen. Hier nun ein Rezept, das köstlich für Gaumen, Augen und Sinne ist - denn es schmeckt vorzüglich, es sieht faszinierend aus und es stimmt so richtig in den Sommer ein.

          Holunderblüten mit etwa 10 cm Stiel auf dem Ausflug in's Grüne pflücken (die Blätter können gleich in der Natur entfernt werden). Wenn der Holunderstrauch da wächst, wo keine Autos vorbeifahren, ist es optimal, dann wasche ich die Blütenstände gar nicht. Wenn die Dolden sehr groß sind, werden sie geteilt. Man taucht die Bluten in einen Backteig und backt sie im heißen Fett aus. Sie können mit Zimt und Zucker bestreut oder noch besser mit dünnflüssigem Honig dünn beträufelt werden, so kommt der Eigengeschmack des Holunders besser zur Geltung.

          ln Anlehnung an das "Illustrierte Kochbuch" von Mary Hahn vom Anfang dieses Jahrhunderts wird ein "Ausbacketeig" wie folgt angerührt:

          Zwei Eier werden sorgfältig getrennt. Das Weiße wird zu Schnee geschlagen und beiseite gestellt. Eine Obertasse voll Weißwein, Bier oder Wasser (Wasser finde ich in diesem Falle langweilig), die zwei Eidotter, 1 Eßlöffel Rum, 1 Eßlöffel zerlassene Butter (ich habe Öl genommen, das ersparte mir das Zerlassen der Butter und ist gesünder) werden mit soviel Mehl mit dem elektrischen Ruhrstab/normalen Quirl vermengt, daß ein dickflüssiger Teig entsteht, den man solange rührt, bis er Blasen wirft. Mary Hahn gibt Zucker und Salz zum Schluß hinzu (habe ich aus "gesunden Überlegungen" weggelassen). Zuletzt wird der feste Eischnee untergehoben.

          Die Dolden werden am Stiel angefaßt und in den Teig getunkt. Dieser legt sich gut um die Blüten, wenn man die Dolde im Teig ein wenig zwirbelt, d.h. herumdreht. Dabei dreht sich die Blüte allerdings eng zusammen. Beim Einsetzen in das heiße Fett in der Pfanne drückt man am Stiel die Dolde wieder auseinander. Ist die Pfanne mit den einzelnen Früchteküchlein bedeckt, wird die eine Seite goldbraun ausgebraten. Die Stiele werden so gekürzt, daß man nach dem Wenden der Holunderteile nun einen Deckel auf die Pfanne legen kann, damit auch der Teig auf dieser Seite stockt.

          Die Teigmasse reicht für 17 mittlere Dolden. Hat man zu viele Blüten und keinen Teig mehr, werden diese bezaubernden Blüten (so schön, daß ein Schlager der Nachkriegszeit den Strauch bleibend besang ... weißer Holunder blüht wieder im Garten...) in einem flachen Gefäß als grüne Tischdekoration angeordnet. Bleibt Teig übrig, wird dieser pur in der Pfanne ausgebacken - eben ein Eierkuchen für den, den die kleinen Köstlichkeiten noch nicht ganz gesättigt hatten.

          Eine Zeitangabe paßt zu dieser kleinen Schlemmerei nicht. Man sitzt ja gemütlich in der Küche und wartet bis wieder eine Pfanne fertig ist.

          Evelyn Ulzen 1996-06-04

          Trifle

          Einen schoenen Tag,

          ich hatte das Glueck bekocht zu werden. Zuerst gabs Lachs mit Nudeln , dann Trifle (ein englisches Dessert).

          Lachs mit Nudeln haben wir bei meiner Cousine Ulrike in Köln gegessen und da wir so beeindruckt waren, hat Andrea es gleich nachgekocht.

          Trifle haben wir bei Damon, dem Lebensabschnittsbegleiter von Andreas Schwester Doreen, kennengelernt. Er als Engländer versucht standhaft den Ruf der englischen Küche aufzupolieren, bis jetzt hat er es geschafft.

          Hier die Rezepte.

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              <\  Tschau aus Berlin - Kreuzberg    Axel        96-05-19
          
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          |    this message is transmitted on 100% recycled electrons    |
          |==============================================================|
          | FIDO: 2:2410/211.104  //  INTERNET: ulzen@zedat.fu-berlin.de |
          |    Das Mailboxkochbuch "COMPUTER KOCHEN" im INTERNET auf:    |
          |        http://userpage.fu-berlin.de/~ulzen/kochen.htm        |
          +--------------------------------------------------------------+
          
          ****************************** SCHNAPP ******************************

          Andrea Brade, 96-05-17

          Trifle

          Zutaten:
          600 g Biskuit oder Rührkuchen
          1 Packung tiefgefrorene Früchte (Erd-, Him- oder Brombeeren, Sauerkirschen etc.)
          oder 1 Glas eingelegte Früchte (der Saft muß vorher abgegossen werden)
          1 Orange
          1 Päckchen Vanillepudding
          Creme fraiche
          2 Päckchen Vanillezucker
          1 Becher Schlagsahne (200 g)
          Mandelsplitter oder Krokant oder gehackte Pistazien
          Schokoladenraspel
          Sherry oder Amaretto oder Ramazotti

          Zubereitung:
          Biskuit in ca. 2cm große Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit 8-10 Eßl. Sherry (oder was man so mag) beträufeln und ca. 1-2 Stunden durchziehen lassen. Vanillepudding mit Vanillezucker nach Anleitung kochen und abkühlen lassen, dann 2-3 Eßlöffel Creme fraiche druntermischen. Die Orange schälen und in kleine Stücken schneiden. Sahne mit Vanillezucker steifschlagen. Die Reihenfolge der einzelnen Schichten sollte Kuchen-Früchte und Orange-Pudding-Sahne-Mandelsplitter/Krokant/pistazien-Schokoladenraspel sein und kann beliebig wiederholt werden. Optisch macht sich für Trifle eine Glasschüssel ganz gut und wenn die dann auch noch hoch ist, ist's perfekt. Noch 10-15 min durchziehen lassen und ein superleckerer Nachtisch kann serviert werden.
          ****************************** SCHNAPP ******************************  

          Fraenkische Pfannkuchen

          From:             Christian Duenisch    C.Duenisch@exeter.ac.uk
          To:               ulzen@zedat.fu-berlin.de
          Subject:          Kochbuch/Rezept
          Date sent:        Mon, 7 Dec 1998 20:41:37 +0000 (GMT Standard Time)
          
          
          Tag,
          angenehme seite hast du da, sehr geil. Anbei 3 kleine deutsche/fraenkische Rezepte aus dem englischen Exil.

          Schnittlauchsmetana(zu Pell/folienkartoffeln)
          Grupfter(angemachter Camembert)
          Fraenkische Pfannkuchen

          Fraenkische Pfannkuchen:

          Pfannkuchen machen (crepemaessig, duenn und klein) Sahne mit aufgeschnittener Vanilleschote erhitzen, ziehen lassen(oder zu Aldi gehn und Vanillezucker kaufen) erkaltete Sahne suessen und steif schlagen Zwetschgenmus vorsichtig unterheben, um das Volumen zu wahren(nimmt man wenig Z-mus, wird es sahnig und fluffig, nimmt man mehr wird es zwetschig und kompakter, ganz nach gusto, ich bevorzuge letzteres) mit zwetschgenwasser abschmecken, die heissen crepes damit fuellen und aufessen(oder noch Mangospalten dazulegen, passt prima)ist einfach und superlecker.

          Tschuess, muss noch einen Essay schreiben, hab' mich jetzt lange genug davor gedrueckt und Rezepte aufgeschrieben, typische Uebersprungshandlung.

          Christian
          ----------------------
          Christian Duenisch
          University of Exeter
           

          Ananasschnitten

          From:             Waff@gmx.net
          To:               ulzen@zedat.fu-berlin.de
          Date sent:        Sat, 13 Feb 1999 14:16:24 +0100
          Subject:          rezept von Walfi aus Wien
          
          
          Zutaten:

          5 Eier, 250 g Puderzucker, 250 g Mehl, 1/8 Liter Öl, 1/8 Liter Wasser, 1P. Vanillezucker, 1/2 P. Backpulver, 2 Becher Sahne, 2 Becher Rahm, 1 Dose Ananas, 5 Blatt Gelatine, Kokosette.

          Zubereitung:

          Eier trennen. Dotter, die Hälfte des Zuckers und Vanillezucker schaumig rühren. Öl und Wasser einrühren. Mehl und Backpulver versieben und einmengen. Eiklar zu festem Schnee schlagen, restlichen Zucker einrühren. Leicht unter die Dottermasse ziehen. Teig auf ein gefettetes und bemehltes Backblech streichen und backen. Auskühlen lassen. Ananas abtropfen lassen. Sahne fest aufschlagen, Rahm einrühren, aufgelöste Gelatine unterziehen. Ananas in Stücke schneiden, auf dem Kuchen verteilen, mit Sahnegemisch bestreichen und mit Kokosette bestreuen.

          Ich würde mich über eine Nachricht freuen.
          Tschüß Walfi.

           

           

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